“Die Chancen stehen nicht schlecht”

Schwarzwälder Bote

BURLADINGEN – “Burladingen auf dem Weg zur ELR-Schwerpunktgemeinde”, hieß der Fachvortrag. Clemens Künster und Martin Homm vom Stadtplanungsbüro Künster gehen auf viele Details und die Fragen der Gemeinderäte ein.

Dass Burladingen wirklich Schwerpunktgemeinde für das baden-württembergische Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wird, steht zwar noch nicht fest, aber die Pläne der einzelnen Ortsteile für künftige Maßnahmen liegen bei der Verwaltung jetzt alle fein säuberlich in der Schublade. Und nicht nur da. Denn das Burladinger Rathaus holte sich für die Umsetzung der teils schwierigen Detailfragen den Rat kompetenter Fachleute.

Deshalb stellten in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Stadtplaner und Architekten des Fachbüros Künster viele Einzelheiten und Vorgänge in einem Lichtbildvortrag dar. Der Inhaber des Büros, Clemens Künster, und sein Mitarbeiter Martin Homm stellten sich zudem den Fragen der Räte.

Das Büro Künster berät immer wieder Städte in Sachen ELR-Programm, betreut Quartiersentwicklungen oder die Entwicklung von Gewerbeflächen. Eines der Projekte des Büros ist zum Beispiel die Neuentwicklung des Gebäudeensembles am Hechinger Obertorplatz.

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Berthold Wiesner lobte vor allem die Ortschaftsräte und Ortsverwaltungen, die in kürzester Zeit mit enormen Einsatz ihre Pläne erstellt, Leerstände und Baulücken gemeldet und Projekte benannt hatten. Normalerweise, so betonte es auch Künster, sei der Vorlauf für ein solches Projekt ein bis eineinhalb Jahre. Der Anruf aus dem Rathaus ging in seinem Büro aber erst im Februar diesen Jahres ein. Eine Rekordzeit.

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Die Räte jedenfalls machten gleich Nägel mit Köpfen. Sollte Burladingen im Herbst tatsächlich ELR-Schwerpunktgemeinde werden, benannten sie fünf Projekte, die im kommenden Jahr im Haushalt stehen und für ELR-Zuschüsse gemeldet werden sollen.

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FOTO: Rapthel-Kieser, Schwarzwälder Bote