„Hingucker“ Altstadt-Silhouette muss bleiben

Schwäbische Zeitung

RIEDLINGEN – Ein „dickes Kompliment“ hat Regierungspräsident Klaus Tappeser Riedlingen für bereits Geleistetes in der Stadtsanierung ausgesprochen. Er erkannte aber auch weiteres Potenzial und hofft hier auf die Bereitschaft von Privaten, sich bei dem neu ausgewiesenen Gebiet einzubringen. Ihnen und der Stadt bot er die Hilfestellung des Regierungspräsidiums an.

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Martin Homm, Mitarbeiter des Sanierungsbeauftragten Clemens Künster, schwärmte als Betreuer des neuen Sanierungsgebietes Weilerstraße – Zentrum/Mühlvorstadt vom hohen Rücklauf der in dem ausgewiesenen Gebiet Betroffenen und vor allem davon, dass bereits 53 Interessenten private Maßnahmen angemeldet haben. Nach Anregungen aus der Bürgerschaft wurde das Gebiet erweitert, auf Wunsch des Gemeinderates auch um den Steinbruch. Er hatte sich erst in seiner jüngsten Sitzung damit beschäftigt. Der beantragte Förderrahmen beträgt rund 3,6 Millionen Euro. Seine Aufgabe ist, die Aufenthalts- und Wohnqualität zu verbessern.

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Die Sanierungsmittel seien „gut angelegt“, sagte der Regierungspräsident als Resümee, bevor er Riedlingen, das „nach wie vor eine tolle Stadt“ sei, wieder verließ.