Die Gemeinde als Wohlfühlort für die Zukunft gestalten

Beratung / Moderation, Stadtentwicklung

12.03.2019


Südwest Presse

KOHLBERG – „Kohlberg 2035“ heißt das Projekt, an dem sich alle Bürger beteiligen können.
In einer Sondersitzung des Gemeinderats wurden die Ergebnisse der ersten Zukunftswerkstatt vorgestellt.

Das Entwicklungskonzept dient als roter Faden für das Werden der Gemeinde in den nächsten zehn bis 15 Jahren. Und dafür ist nach Überzeugung von Bürgermeister Rainer Taigel eine breite Beteiligung der Bürger notwendig, wie es bei der Zukunftswerkstatt vor kurzem der Fall war. Betreut wird das ganze Projekt von der Reutlinger Planungsgesellschaft Künster. Die Bürger teilten sich in verschiedene Themenfelder auf, wo sie jeweils ihre Ideen, Überlegungen und Wünsche einbrachten.

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Jeder Teilnehmer konnte zu den einzelnen Themenfeldern mit selbstklebenden farbigen Karten festhalten, wo seiner Meinung nach Stärken und Schwächen liegen, Ziele und entsprechende Maßnahmen festhalten. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, durch Punktevergabe die Maßnahmen zu priorisieren.

Dadurch konnte ermittelt werden, welche die wichtigsten Maßnahmen sind, die der Gemeinderat in den nächsten Jahren umsetzen soll. Um ein aussagekräftiges und ganzheitliches Meinungsbild der Bürger zu erhalten, konnten sie auch noch eine Rangfolge bei Stärken, Schwächen und Zielen festlegen.
Nun wurden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im Gemeinderat vorgestellt.

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Als Replik darauf sagte Bürgermeister Rainer Taigel: „Kohlberg ist schön und soll noch schöner werden.“ Er verwies ferner darauf, dass die Maßnahmen natürlich auch auf ihre wirtschaftliche Komponente abgeklopft werden müssten. 80 Interessierte aus der Kohlberger Bürgerschaft haben sich an der ersten Zukunftswerkstatt in der Jusihalle beteiligt. Es geht um die Frage: Wo soll Kohlberg im Jahr 2035 stehen.