Visionen vom künftigen Kohlberg

Beratung / Moderation, Stadtentwicklung

8.02.2019


Südwest Presse

KOHLBERG – Die erste Zukunftswerkstatt in Kohlberg kann als Erfog gewertet werden, denn die Bürger, die am Mittwoch in die Jusihalle kamen, zeigten sich sehr interessiert an “Kohlberg 2035”. Sie wollen sich engagieren, um die Zukunft mitzugestalten. Bürgermeister Rainer Taigel ermutigte gleich zu Beginn die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt, “sich nicht als Opfer von Progrnosen” wie Überalterung oder begrenztes Flächenpotenzial zur Erweiterung des Ortes zu sehen, sonder mit Weitblick nach vorne zu schauen.

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“Heute hat man viel mehr Möglichkeiten als früher”, machte Architekt und Stadtplaner Clemens Künster bewusst, dass “man viel mehr Instrumente anwenden kann” als Generationen vorher. Zusammen mit Franziska Meyer aus seinem Team nahm er die Teilnehmer mit auf einen digitalen Rundgang durch die Gemeinde, zeigte Stärken und Schwachstellen auf, und lieferte Zahlenmaterial zur Orsentwicklung.

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Kohlberg müsse sich entscheiden, ob zum Beispiel der dörfliche Charakter als Qualitätsmerkmal bewahrt werden solle. Das mache durchaus Sinn, weil nur 4000 Meter weiter die weite Welt der Outlets vorhanden ist. Fußwegeverbindungen und dörfliche Strukturen können da durchaus von Vorteil sein.

Das kam auch in den Wünschen und Anregungen seitens der Bürger Ausdruck. Diese konnten sie in vom Stadtplanerteam betreuten Gruppen mit Moderation von Friedhelm Werner zu verschiedenen Themenfeldern wie “Freizeit/Tourismus, Orskernstärkung, oder Infrastruktur/Betreuung” auf Zetteln an Stellwänden zum Ausdruck bringen.

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Jetzt werden die Vorschläge und Wünsche ausgewertet. Die “Sprecher” der Gruppen setzen sich auf freiwilliger Basis aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter auch Wirtschaft und Senioren. Danach folgt eine Klausursitzung des Gemeinderats und ein Beschluss über das Konzept ist für Juli dieses Jahres geplant.

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