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Pflegeheim statt alte Bauernhäuser

Stadtentwicklung

20.12.2018


Schwarzwälder Bote

EGENHAUSEN – Nach der Aufnahme von Egenhausen ins Landessanierungsprogramm und der Bereitstellung von einer Million Euro hat der Gemeinderat in der Weihnachtssitzung den Zuschuss für geplante Baumaßnahmen festgelegt.

Das Büro Künster aus Reutlingen hat vorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Festgelegt wurde ein 20,4 Hektar großes Sanierungsgebiet und in der jüngsten Sitzung beschlossen, für  private Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen einen Zuschuss von 40.000 Euro zu gewähren und bei einem Hausabbruch 30.000 Euro. Architekt Martin Homm erläuterte in der Sitzung kurz die
inzwischen abgeschlossenen Untersuchungen. Wer plant was? Das wurde mit einem Fragebogen abgefragt. 105 Formulare wurden zurückgeschickt. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass sie etwas machen wollen und gerne die bereitgestellten Fördergelder in Anspruch nehmen würden.

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Gemeinderat Hans Kern wollte von Homm wissen, ob die Entscheidung, für welches Vorhaben ein Zuschuss gewährt werde, “schwer fällt?” Da gebe es genaue Richtlinien, bekam er zur Antwort. Ausgeschlossen seien zum Beispiel die Luxussanierung des Gebäudes oder eine aufwendige Holzvertäfelung.

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Der Gemeinderat war mit der erforderlichen Erweiterung des Sanierungsgebiets einverstanden. Die Kommune plant ebenfalls eine größere Maßnahme in der Hauptstraße 38 bis 42. Dort will sie drei erworbene Bauernhäuser Mitte kommenden Jahres abreißen und als betreute Wohnanlage neu bebauen lassen.

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