Gewerbegebiet höchstens 50 Hektar groß

Schwäbische Zeitung

MERKLINGEN/NELLINGEN – Einstimmig hat die Verbandsversammlung des Verbandes „Region Schwäbische Alb“ (RSA) beschlossen, dass für den geplanten Interkommunalen Gewerbepark zwischen Merklingen und Nellingen ein entsprechender Flächennutzungsplan aufgestellt wird. Mit der Erschließung und Bebauung könnte es in fünf Jahren soweit sein. Bei der Versammlung in Laichingen stellte der Verbandsvorsitzende klar: Die Fläche wird höchstens 50 Hektar groß.

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Und der Zeithorizont? Clemens Künster, der vom Verband beauftragte Planer, kann sich vorstellen, dass die ersten Bagger für den ersten Erschließungsabschnitt in vier bis fünf Jahren anrollen. Bis der Rest erschlossen werden und sich hier Gewerbe ansiedeln könnte, dürften laut Klaus Kaufmann dann noch einmal zehn bis 15 Jahre ins Land ziehen.

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Zur Sprache kam am Mittwoch auch, dass der neue Gewerbepark unmittelbare Auswirkungen auf die Verbandsgemeinden und ihre eigene Gewerbeentwicklung vor Ort haben wird. „Es wird Einschränkungen geben für Großansiedlungen“, sagte Planer Clemens Künster und erklärte: Große auswärtige Firmen kämen im Verbandsgebiet dann nur noch im Interkommunalen Gewerbegebiet zum Zug. Dies mache ja auch Sinn und sei einer der Gründe, warum solche Gebiete, von denen mehrere Kommunen gemeinsam profitieren (Gewerbesteuer, Arbeitsplätze), überhaupt ermöglicht würden. Dadurch würden Zersiedelung in der Fläche sowie das Verkehrsaufkommen eingeschränkt; durch eben Gewerbe-Konzentration an einem Fleck. Davon nicht betroffen seien jedoch örtliche Handwerker oder Firmen mit Bezug zur jeweiligen Ortschaft. Diesen würden bei ihrer weiteren Entwicklung in örtlichen Gewerbegebieten auch künftig keine Steine in den Weg gelegt.

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