Umgestaltung der Ortsdurchfahrt nimmt Fahrt auf

Schwäbische Zeitung

HERBERTINGEN – „Wenn man auch noch keine Bagger sieht, können Sie davon ausgehen, dass was geschieht“, so Bürgermeister Magnus Hoppe in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Davon konnten sich die Räte überzeugen, denn nach über einem Jahr an intensiver Planungsarbeit präsentierte das Büro Künster einen Vorentwurf für die Maßnahme, der schon ziemlich den Vorstellungen von Verwaltung und Gemeinderat entsprach. […] Als ersten konkreten Schritt beschloss der Gemeinderat die Detailplanung im Bereich des Alten Rathauses zwischen Pfarrgasse und Sonnenstraße einzuleiten.

Ein markanter und ortsprägender Bereich ist vor allem der Straßenbereich vor der Kirche. Hier wird eine abknickende Vorfahrtsregelung vorgeschlagen. […] Auf jeden Fall biete die vorgeschlagene Variante aus Sicht des Planers aus städtebaulichen, verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Gründen das größte Potenzial zur Gestaltung der Randbereiche und zur Geschwindigkeitsreduzierung.

Aufgewertet werden soll auch der Vorbereich der St. Oswaldkirche. Es habe bereits einen Austausch mit Vertretern der Kirche stattgefunden, bei dem sehr offen über die geplante Umgestaltung gesprochen wurde. Laut Büro Künster soll ein Rückbau der massiven Kirchenmauer statt finden und der Kirchhof durchgehend offen zugänglich werden. Dazu sollen integrierte Sitzstufen zum Verweilen einladen. Zu dieser offenen und transparenten Planung trägt auch ein Fußweg bei, der nun auf der ganzen Länge des Kirchenareals Platz finden würde. Auch die bestehenden Bäume entlang der Mauer würden in das Treppenkonzept integriert, was bei den Räten auf Gegenliebe stieß. „Wir haben zwar mit der Kirchengemeinde gesprochen, aber dieser Vorschlag muss noch den Gremien vorgetragen werden“, so Bürgermeister Hoppe.

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Bei dem vorgestellten Vorentwurf, so Hoppe, in den auch die Vorschläge der Planungsgruppe des Gemeinderats mit einflossen und neue Ansätze eingearbeitet wurden, könne man von einem
durchaus gelungenen Planwerk sprechen. „Das ist für Herbertingen angemessen“, lobte der Bürgermeister die Vorlage.

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