Oberdischinger Baugebiet nimmt nächste Hürde

Stadtplanung

18.10.2018


Südwest Presse

OBERDISCHINGEN – Nicht jeder Oberdischinger freut sich über das neue Baugebiet „Oberdischingen Nord“. Dies wurde am Dienstag im Gemeinderat deutlich, als im Rahmen des Auslegungsbeschlusses die öffentlichen und privaten Stellungnahmen behandelt worden sind. […]
Der Vorschlag, eine weitere Zufahrt zur Entlastung zu schaffen, wurde bei der Abwägung abgelehnt, wie Martin Homm vom Planungsbüro Künster im Rat ausführte. Eingriffe in die Landschaft wären zu groß, die Kosten würden den Nutzen um ein Vielfaches übersteigen.

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Zuvor hatte Homm Einzelheiten der Planung und der örtlichen Bauvorschriften mitgeteilt. Das insgesamt 4,02 Hektar umfassende Plangebiet sei etwas weiter nach Norden verlegt worden, im östlichen Bereich sei auf ein Grundstück verzichtet worden, sodass es nun noch 38 Bauplätze geben werde. Es sind weder Beherbungsbetriebe, also Hotels oder Ähnliches, noch „Schank- und Speisewirtschaften“ zugelassen. In der südlichen der beiden Häuserreihen seien nur Flachdachgebäude erlaubt, im nördlichen Teil könne auch zweigeschossig gebaut werden.

Laut Lärmgutachten sei allein das südöstlichste Grundstück des Plangebiets in der Nacht durch Verkehrslärm von der Bundesstraße, der größer als 45 Dezibel sei, „geringfügig beaufschlagt“, erklärte Homm. Diese „marginale“ Überschreitung führte nicht zu Bedenken des Gutachters.

Einstimmig hat der Gemeinderat den Auslegungsbeschluss gefasst, die Pläne werden vom 26. Oktober bis 26. November im Rathaus öffentlich ausliegen, kündigte Stadtplaner Homm an.