Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

28.04.2018

Schwäbische Zeitung

 

Dellmensingen verlegt Gewerbegebiet an die B30

 

Im Dellmensinger Ortschaftsrat ist in der Sitzung am Donnerstag die Verlegung einer 19,7 Hektar großen Gewerbefläche im Flächennutzungsplan beschlossen worden. (1/2)

[...] Das Gebiet soll aus dem Bereich „Triebäcker“ im Nord-Osten Dellmensingen in den Bereich umziehen, in dem sich die B30 und die künftige Querspange treffen werden.


Mit der Verlegung wäre dieses Gewerbegebiet 650 Meter von der Ortslage Dellmensingen entfernt und verkehrlich sehr gut angebunden. Ein Kreisel an B30 und Querspange müsste eine fünfte Abzweigung erhalten, um das Gewerbegebiet zu erreichen. Die Beantragung dieses fünften Asts beim Regierungspräsidium gehört nun zu den dringlichen Aufgaben der Verwaltung und Planer.


Anwesend waren als Experten zu diesem Tagesordnungspunkt von der städtischen Bauverwaltung Uwe Gerstlauer sowie zwei Vertreter des Ulmer Unternehmens Wassermüller und ein Mitarbeiter des Städteplanungsbüros Künster. Bereits nicht öffentlich hatte der Ortschaftsrat über das Thema diskutiert, ließ Ortsvorsteher Reinhard Härle die anwesenden Zuhörer wissen.


[...]


Schon im Jahr 2013 hatte die Stadt Erbach das Planungsbüro Künster beauftragt, für die Gewerbefläche „Triebäcker“ einen Standort mit Anschluss an die B30 ausfindig zu machen. Inzwischen ist die Planfeststellung für die Querspange erfolgt, und es findet die Flurbereinigung wegen des Querspangenbaus statt.
(2/2)


Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

25.04.2018

Schwäbische Zeitung

 

Im "Stucken" entstehen 32 Bauplätze

 

In Langenenslingen entstehen im neuen Baugebiet „Stucken“ 32 Bauplätze auf 3,2 Hektar für die allgemeine Wohnbebauung. (1/2)

[...] In einem zweiten Bebauungsplan „L277/Wilflinger Straße“ wird ein eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Einleitung der Bebauungsplanverfahren beschlossen. [...]

 

Seit 2013 steigt in Langenenslingen stetig die Nachfrage nach Bauplätzen. „Wir haben so gut wie keine mehr“, sagte Bürgermeister Andreas Schneider in der jüngsten Sitzung. [...]

 

Clemens Künster vom Planungsbüro war in der Sitzung anwesend, um die wesentlichen Punkte des neuen Bebauungsplans „Stucken“ vorzustellen. Überwiegend sind die Grundstücke der 32 Bauplätze um 750 Quadratmeter groß. Ein paar mit 900 Quadratmetern und kleinere mit 660 Quadratmetern. 

 

[...]

 

In einem zweiten Schritt wurde der zweite Bebauungsplan „L 277/Wilflinger Straße“ ebenfalls vom Planungsbüro Künster vorgestellt. Durch die Schaffung eines eingeschränkten Gewerbegebiets würde der kostbare Streifen zwischen Landesstraße und Wohnbebauung sinnvoll genutzt, so Schneider. Als Lärmpuffer zur Wohnbebauung wird ein eingeschränktes Gewerbegebiet zugelassen, das Teile eines Mischgebiets zum bestehenden Wohngebiet enthält. Auch zu diesem Bebauungsplan gab der Rat seine Zustimmung.
(2/2)


Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

13.03.2018

Schwäbische Zeitung

 

 

Querungshilfe soll für Sicherheit der Fußgänger sorgen

 

Schritt für Schritt schreiten die Planungen für Bad Buchaus neues Gewerbegebiet „An der Riedlinger Straße“ voran.(1/2)

[...] Einstimmig hat der Gemeinderat nun die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs beschlossen. Gegenüber dem Vorentwurf hat Architekt Clemens Künster einige Änderungen eingearbeitet, unter anderem eine Querungshilfe für Fußgänger. Auch über die notwendigen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen informierte der Architekt die Räte.

 

[...]

 

Neben den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen ging Architekt Künster in der Ratssitzung auch auf weitere Stellungnahmen ein, die während frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange eingegangen waren. So hatten die Netze BW dazu angeregt, eine Fläche für eine Kleinumspannstation einzuplanen. Damit soll die Versorgung des Gebiets mit Strom sichergestellt werden. Planer Künster hat diese Anregung im aktuellen Entwurf genauso berücksichtigt wie eine vom Regierungspräsidium Tübingen geforderte Querungshilfe für Fußgänger an der Riedlinger Straße. Damit soll eine sichere Anbindung an den nördlich verlaufenden Geh- und Radweg geschaffen werden. [...]
(2/2)


Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

01.02.2018

Reutlinger General-Anzeiger

 

Nur der Wirt fehlt noch

 

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan: Im Frühjehr soll der Kiosk am Lauchertsee fertig sein. (1/2)

Der Winter sorgt immer mal wieder für Zwangspausen auf der Baustelle. Ansonsten aber geht´s am Mägerkinger See gut voraun. Die Arbeiten seien nach wie vor im Zeitplan [...]

 

Wo die Gäste künftig die Seele baumeln und den Seeblick bei Getränken und Speisen genießen können, lässt sich schon erahnen. Der Rohbau am Kiosk ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Kubatur des Gebäudes gut zu erkennen ist. Und auch der Steg, der in den See hineinragt, ist schon montiert.

 

[...]

 

Auch die rechtlichen Grundlagen für die Verpachtung hat der Gemeinderat jetzt geschaffen: Er fasste den dafür notwendigen Beschluss über das Führen des Kiosks als Betrieb gewerblicher Art. Das alte Gastronomie-Gebäude - es liegt etwas weiter weg vom Ufer als das neue - steht zwar noch an seinem Platz, ist aber geschlossen. Abgerissen werden soll es, wenn der Neubau fertig ist. Der bisherige See-Wirt geht in den Ruhestand.
(2/2)


Foto: Reiner Frenz
Foto: Reiner Frenz

21.09.2017

Südwest Presse

 

Es entsteht ein Ort des Miteinaders

 

Am Mittwochnachmittag war in Zwiefalten Spatenstich für den Dobel-SpATZ. (1/2)

Pünktlich zum symbolischen Spatenstich für die Spiel- und Freizeitanlage Dobel SpATZ im Zwiefalter Dobeltal mussten am Mittwochnachmittag die Regenschirme aufgespannt werden. Dennoch war es ein „guter Tag für Zwiefalten“, wie es Bürgermeister Matthias Henne formulierte. Der Treffpunkt, der hier entstehe, solle Anlaufstelle für alle Altersklassen sein und den Inklusionsgedanken unterstützen, sagte der Bürgermeister. Er werde Gästen wie Einheimischen viel Freude bereiten, ist sich Henne sicher.


Der Bürgermeister dankte all denen, die sich eingebracht haben und einbringen werden, auch den vielen Unterstützern, von denen etliche den weg zum Spatenstich gefunden hatten. Mit dem Dobel-SpATZ – Der Name leitet sich übrigens von Spielen, Abenteuer, Treffpunkt Zwiefalten ab – entstehe ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung Zwiefaltens, der die Lebensqualität in der Gemeinde erhöhe. Die Verwirklichung sei nur durch den Erhalt von mehr als 90 000 Euro an Fördermitteln möglich gewesen, was dokumentiere, dass die Entwicklung des Ländlichen Raumes aus politischer Sicht wichtig sei.[...]


Stadtplaner Clemens Künster sprach von großer Beteiligungskultur in Zwiefalten. Das gesamte Projekt sei mit 190.000 Euro veranschlagt. Dass sich das Jugendforum und viele Bürgerinnen und Bürger einbringen würden, habe nicht in erster Linie mit der Kosteneinsparung zu tun, sondern mit der Identifikation mit der neuen Freizeitanlage.[...]

(2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

19.09.2017

Südwest Presse

 

Viele freiwillige Helfer gesucht

 

Ehrenamt ist in den nächsten Wochen das Zauberwort in Zwiefalten. (1/2)

[...] Dann, wenn es um die Umsetzung der Pläne für die Spiel- und Freizeitanlage "Dobel-SpATZ" mit Jugendzentrum geht, ist er Einsatz möglichst vieler freiwilliger Helfer gefragt. Am Montagabend wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Vereinsvorstände, Firmenvertreter und Gemeinderäte, im Feuerwehrgerätehaus über den Stand der Dinge informiert.


Am heutigen Mittwoch bereits wird es losgehen mit den Baurabeiten. Um 16 Uhr ist symvbolischer Spatenstich so Bürgermeister Matthias Henne [...]


Eine Baufirma wird das Fundament ausheben, und damit die „72-Stunden-Aktion“ ermöglichen, die Adrian Ott vom Jugendforum vorstelle. Am Wochenende 27. bis 29. Oktober soll der größte Teil der Eigenleistungen gestemmt werden, an großer Grillhütte und am Jugendtreff. Sechs Bautrupps sollen dafür geschaffen werden, mit jeweils einem „Kapo“ und fünf bis sechs Helfern, die von den Vereinen gestellt werden sollten. Es handelt sich dabei um Schalungen, Holzvorbereitung Grillhütte, atursteinmauer Grillhütte, Anbauten an den Jugendtreff, Holzbau Grillhütte und – ganz wichtig – Verpflegung an den drei Tagen.


Vor dieser Aktion sollen die Fundamente bereits gegossen werden, damit sie trocknen können. Mit einem mobilen Autokran wird die Jugendhütte dann an ihren künftigen Standort versetzt.


[...] Was das Jugendforum vorbereitend getan habe, sei hervorragend. Das sah auch Städteplaner Clemens Künster so: "So wie das bisher gelaufen ist, ist das obere Spitzenklasse". [...] (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

28.06.2017

Augsburger Allgemeine

 

Mehr Raum für Besinnung

 

Der Friedhof in Regglisweiler wird vergrößert. Diese Erweiterung ist nur eine von vielen Ausgaben, die noch anstehen. (1/2)

Friedhof: Der alte Kindergarten in der Schulstraße in Regglisweiler wird abgerissen. Dadurch entsteht Platz für eine Friedhofserweiterung. Der Reutlinger Stadtplaner Clemens Künster hat jetzt zwei  Varianten vorgestellt. Der Gemeinderat entschied sich letztlich für die Möglichkeit mit dem größeren Parkplatz mit insgesamt 27 Stellplätzen. Künster schätzte die Kosten auf knapp 400 000 Euro. Wegen der Schule, den Sportanlagen und der Kirche in der Nähe sei der Bedarf an Parkplätzen dort immer hoch, argumentierten die Räte.

 

Die Friedhofserweiterung umfasst einen Raum der Besinnung, Gemeinschaftsgrabfelder und Platz für Urnenwände. Der Raum der Besinnung soll durch Mauern und Hecken vom übrigen Friedhof abgetrennt sein und Gelegenheit zur stillen Andacht bieten. Die Bauarbeiten sind für das Frühjahr 2018 geplant. Zukünftig will der Gemeinderat auch noch über die Friedhofsbäume duskutieren. Denn bereits vor der Sitzung beschwerten sich Bürger über diese. Herabfallende Blätter und Zweige würden den Friedhof verschmutzen so die Regglisweiler. [...] (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

18.05.2017

Rhein Zeitung Koblenz

 

Die lebendige Stadtmitte soll weiter wachsen

 

Die Erholungsmöglichkeiten des Geländes sind vielfältig: ein Eis essen, eine Runde im Bücherschrank stöbern, am Brunnen spielen oder einfach nur. (1/2)

[...] all das ist dort möglich. Wenn es nach dem Stadtrat geht, in Zukunft sogar noch mehr, denn der Kolpingplatz soll in Richtung Osten erweitert werden.


Ein entsprechendes Konzept stellte Clemens Künster vom Ingenieurbüro Künster aus Reutlingen in der jüngsten Stadtratsitzung vor. In einem Wettbewerb setzte sich das Planungsbüro von der schwäbischen Alb gegen vier Mitbewerber durch.


[...] "Wir woollen die Aufenthaltsqualität erhalten und gleichzeitig stärken", hob Stadtplaner Clemens Künster die wichtigsten Ziele für das zukünftige Aussehen des Kolpingplatzes hervor.


[...] Theateraufführungen, Open-Air-Kino-Vorführungen, Kleinkunst und Konzerte wären dadurch ebenfalls im Herzen von Mühlheim-Kärlich denkbar. Das ist allerdings Zukunftsmusik, da das Haus in der Koblenzer Straße 2a wie erwähnt derzeit in Privatbesitz ist. Für die Erweiterung des Kolpingsplatzes spielt dies allerdings kaum eine Rolle. Das Ingenierursbüro Künster hat hierfür einen Vorschlag erarbeitet, wie das Gebäude in das neue Konzept eingearbeitet wird. (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

05.05.2017

Südwest Presse

 

"So macht Gestalten Spaß"


Die geplante Spiel- und freizeitanlage im Dobeltal nimmt immer deutlicher Konturen an. [...] (1/2)

[...] Stadtplaner Clemens Künster informierte den Gemeinderat am Mittwochabend über den Stand der Dinge bei der "Dobeltal-Pforte". Die Aufwertung des Areals habe inzwischen mit der Einweihung des Biergartens begonnen.

 

Im Januar 2016 habe sein Büro mit der Konzepterstellung begonnen. Im März habe man das erste Treffen mit dem Jugendforum gehabt, im Oktober sei das Projekt im Gemeinderat vorgestellt worden. Es habe weitere Gespräche mit dem Jugendforum gegeben, die Kostenberechnung sei erstellt, Förderanträge gestellt worden. Die Gesamtkosten bezifferte Künster auf 187.000 Euro, 95.000 Euro seien an Fördermitteln zugesagt worden. Jetzt werde der Bauantrag vorbereitet.


Künster umriss nochmals kurz, was im Dobeltal entstehen wird. Das Jugendhaus werde vergrößert, eine vorgelagerte Bühne erhalten. Ortsauswärts werden zwei überdachte Grillhütten gebaut, dazu eine offene Grillstelle. Es wird einen Spielbereich für Kleinkinder mit Wasserspielanlage geben, weitere Spielanlagen auch für größere Kinder. Für Erwachsene wird man einen Fitnessbereich errichten. Künster: "Das wird eine sehr schöne und spannende Sache". Er rechnet damit, dass noch vor der Sommerpause die Genehmigung erteilt wird.


Bürgermeister Matthias Henne zeigte sich überzeugt, dass dies ein gutes Angebot für Einheimische wie Gäste werde: "Wir betreiben ein weiteres Stück Dorfentwicklung mit der Jugend zusammen. So macht Gestalten Spaß". (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

28.04.2017

Schwarzwälder Bote

 

Zahlreiche Vorschläge eingebracht

 

Wie entwickelt sich Egenhausen in den nächsten zehn Jahren? Der Gemeinderat hat das Büro Künster beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, in dem Stärken und Schwächen aufgezeigt, Verbesserungsvorschläge gemacht und die realistische Umsetzung geprüft werden sollen. (1/2)

[...] Die Bevölkerung wurde gebeten, sich am Prozess aktiv zu beteiligen. 40 Einwohner folgten der Einladung zur Bürgerwerkstatt" in die Silberdistelhalle. Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Sven Holder und einer Analyse des Ist-Zustandes durch Mitarbeiter des Reutlinger Büros wurden die Teilnehmer gebeten, eigene Gedanken zur Attraktivitätssteigerung von Egenhausen auf ausgeteilte Karten niederzuschreiben und an aufgestellte Stellwände zu kleben. [...]


[...] Als Indiz, dass die Bevölkerung aktiv am Dorfentwicklungsprozess mitgearbeitet hat, wurden die Stellwände mit vielen Zetteln fotografiert "Das ist wichtig bei der Vergabe von Fördermitteln" lieferte Moderator Friedhelm Werner die Erklärung.


Die in der Bürgerwerkstatt vorgebrachten Ansichten werden vom Büro auf ihre Brauchbarkeit geprüft, eventuell ins Entwicklungskonzept eingearbeitet, im Gemeinderat am 25. Juli vorgestellt und diskutiert. Danach folgt die Antragstellung für die Gewährung von Fördermitteln aus dem Landessanierungsprogramm. (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

10.03.2017

Südwest Presse

 

Neuem Baugebiet steht nichts im Wege

 

Geschlossen hat der Ortschaftsrat Dellmensingen am Mittwoch dem Bebauungsplan "Gansweidäcker" zugestimmt. (1/2)

[...] "Endlich kann es los gehen", war der Tenor, nachdem letzte Fragen zu dem seit 2014 laufenden Verfahren geklärt worden waren. Dazu gehört die Ableitung von Regenwasser über privat anzulegende Auffangbecken für die Grundstücke 36 bis 39. Sie können wegen ihrer Höhenlage nicht an das allgemeine Grabensystem angeschlossen werden, erläuterte Planer Martin Homm. Gut geheißen wurde der Text-Hinweis, dass Bauherren aufgrund der ländlichen Lage mit Einflüssen aus der Bewirtschaftung der umliegenden Felder rechnen müssen. Ortsvorsteher Reinhard Härtle fragte nach, ob ein Hinweis auf dem Sportplatz nötig ist. Dieser erübrigt sich laut Planer, da ein Lärmgutachten keinerlei Einschränkungen nachweise. [...]


[...] 30 Interessierte nahmen an der Sitzung teil. Das unterstreiche die große Nachfrage an dem Baugebiet, das das erste seit Jahren im größten Erbacher Teilort sei, meinte Härle. Vor kurzem habe die Erschließung für den ersten, 39 Einheiten umfassenden Abschnitt begonnen. Der Terminplan: Abschluss der Arbeiten im Herbst, anschließend Vermessung der Grundstücke und Vergabe, Aushub der Baugrube ab Frühjar 2018. [...] (2/2)

Foto: Bernhard Raidt
Foto: Bernhard Raidt

10.03.2017

Südwest Presse

 

Ein Plan für das Munitionsdepot

 

Die Planung für eine Industrieansiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Ingstetten werden konkreter. (1/2)

[...] Am Mittwoch hat der Schelklinger Stadtrat einer Fortschreibung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet zugestimmt. Ziel sei es, die künftigen Nutzungsmöglichkeiten im Gebiet festzulegen. Details waren aber in der Sitzung des Gemeinderats nicht zu erfahren. [...]


[...]Für die Stadt Schelklingen ist ein Gewerbegebiet auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots von großer Bedeutung. Dort bieten sich die größten Flächen für Firmenansiedlungen. Entsprechend positiv äußerten sich die Vertreter der Gemeinderatsfraktionen am Mittwoch. Die SPD sehe darin eine sehr gute Möglichkeit für eine Entwicklung der Stadt, sagt Jürgen Haas. Man diskutiere schon lange darüber, was mit dem Gelände geschehen soll. "Das hat inzwischen einen langen Bart." Aber jetzt gehe es in die richtige Richtung.


Heinz Zeiher sagte für die CDU, dies sei eine Chance für die Stadt. Man müsse diesen Schritt machen. Auch Bürgermeister Ruckh hatte sich zuvor klar geäußert: Die Pläne sollen eine Entwicklung ermöglichen. Es sei jetzt wichtig für die Stadt, Farbe zu bekennen. "Wir brauchen den Bebauungsplan", sagte Ruckh. Dafür müsse die Stadt auch mal was riskieren. Es sei der erste Schritt, damit sich auf dem ehemaligen Militärgelände etwas entwickle. (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Matthias Kessler

03.03.2017

Südwest Presse

 

Neubau zur Stärkung des Ortskerns

 

Mit großem Stolz hat der Westerstetter Bürgermeister Alexander Bourke am Donnerstag zum Spaten gegriffen. (1/2)

Zum symbolischen Start des Neubaus der Lonetalhalle waren auch die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer und der Landesabgeordnete Manuel Hagel (beide CDU) gekommen, um Bouke zusammen mit Planern und Vertretern der Baufirma zu unterstützen.

 

[...] "Hier entsteht ein neuer Mittelpunkt für unsere Bürger", betonte Bourke den zentralen Standort. Kindergarten, Schule, Rathaus, Bücherei, Bankfilialen, Bäcker, Metzger, Lebensmittelladen, Ärztehaus - alles sei innerhalb eines 500-Meter-Radius konzentriert und zu Fuß erreichbar. Nun komme im Ortskern eine moderne Mehrzweckhalle mit Gymnastikraum und Vereinsräumen hinzu. Bourke: "Das ist moderne Stadtplanung." Der Bürgermeister sprach von einem weitsichtigen Konzept, an dem außer Gemeinderat und Architekt maßgeblich der Hallenausschuss beteiligt sei. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreter von Sport- und Musikvereinen sowie der feuerwehr und des Gemeinderats an.

 

Ohne das Geld vom Land wäre das Projekt allerdings nicht möglich, bekannte Bourke. Diese Unterstützung sei umso bemerkenswerter als sich die Gemeinde nicht auf eine finanzielle Notlage berufen könne. Im Gegenteil, denn Westerstetten verfügt über eine stattliche Rücklage von etwa drei Millienen Euro.Um diese Geld anzusparen, sei der Projektstart auch um zwei Jahre verschoben worden. Darauf habe er im Zuschussantrag ans Wirtschaftsministerium in Stuttgart besonders hingewiesen, sagte Bourke: "Bitte bestraft und nicht fürs Sparen." Nun, da es mit der Förderung geklappt hat und die Ehrlichkeit belohnt werde, sei er "stolz wie Oskar". (2/2)

Foto: LEADER
Foto: LEADER

23.02.2017

Südwest Presse

 

Wichtiger Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums

 

Fünf Projekte erhalten einen LEADER-Zuschuss von rund 511 000 Euro an EU-Mitteln und haben sehr positive Auswirkungen auf die Bereiche Grundversorgung, Attraktivierung und Belebung der Dorfgemeinschaft und Förderung kultureller Angebote. (1/2)

Am Dienstag hat der Beirat des Vereins LEADER Mittlere Alb die Bezuschussung von weiteren fünf Projekten beschlossen. Der Vorsitzende des Beirats, Landrat Thomas Reumann, freut sich sehr über das tolle Ergebnis: „LEADER ist in der Region angekommen und leistet mit diesen Projekten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums“.


[...] Die Gemeinde Zwiefalten fördert sehr aktiv die Jugendarbeit. In Zusammenarbeit mit dem Jugendforum ist das Projekt Dobel-SpATZ – Spiel, Abenteuer, Treffpunkt, Zwiefalten entstanden. Mit einer Mehrgenerationen-Freizeitanlage wird ein Begegnungsbereich für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen sowie Menschen mit Behinderungen geschaffen, um das gemeinschaftliche Miteinander im Ort zu unterstützen. Neben dem Aspekt des Miteinanders wird auch ein Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit geleistet. Die Freizeitanlage beinhaltet einen Jugendraum mit Bühne, Spielbereiche für Kinder unterschiedlichen Alters, einen Fitnessbereich für alle Generationen sowie einen Grill- & Erholungsbereich.


[...] Bei der Bewertung der Projekte wurde deutlich, dass diese die im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) festgelegten Ziele in hohem Maße unterstützen. Außerdem leisten sie einen wichtigen Beitrag zu den Querschnittszielen Inklusion/Integration, Barrierefreiheit, Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit. (2/2)

Foto: Augsburger Allgemeine / Künster A+S
Foto: Augsburger Allgemeine / Künster A+S

17.10.2016

Augsburger Allgemeine

 

Ein neuer Besuchermagnet?

 

Gleich zwei Neupräsentationen gab es am Wochenende in Illertissens Nachbarstadt zu sehen. Im Rahmen von „Dietenheim leuchtet“ konnten die zahlreichen Besucher den neuen Kirchplatz und das neue Stadtcafé begutachten. (1/2)

[...] „Modern, attraktiv und elegant“, nennt Dietenheims Bürgermeister Christopher Eh den neu gestalteten Kirchplatz im Zentrum der Stadt. Gemeinsam mit dem neu eröffneten „Stadtcafé“, das direkt an den Platz angrenzt, soll Dietenheim besonders für die Einheimischen attraktiver werden. Auch der Aspekt „behindertengerecht“ spielte bei der Planung und der Umsetzung des neuen Platzes eine wichtige Rolle: Durch drei Steigungen mit geringem Gefälle neben den Treppen ist Menschen mit Gehbehinderungen ein leichterer Weg zur Kirche garantiert.

 

„Nach dem Gottesdienst noch einen Kaffee in netter Runde“, verspricht sich etwa Dorothea Winkler, 52, von den Veränderungen in ihrer Heimatstadt. „Wirklich eine tolle Idee“, stimmt ihre Freundin Marlene Kubitz zu. Die 55-jährige Balzheimerin meint auch, dass „genau solch ein nettes kleines Café in Dietenheim gefehlt hat“.


Rund um den Kirchplatz in der Innenstadt herrschte am Samstag reges Treiben. Für den festlichen Anlass war die Hauptverkehrsstraße extra gesperrt worden: „Dietenheim leuchtet“ nennt sich dieses Event, und Dietenheim hat geleuchtet.[...] (2/2)

Foto: Dave Stonies / swp
Foto: Dave Stonies / swp

15.10.2016

Südwest Presse

 

Platz und Café mit Leben füllen

 

Seit gestern, 17 Uhr, ist es offiziell: Dietenheim hat mitten in der Innenstadt im Schatten des Kirchturms einen würdigen Platz und ein schmuckes Café, die bald vielerlei Begegnungen möglich machen. Das Interesse war riesig. [...] (1/2)

[...] Neugierige drängten schon vor dem Startschuss in das Stadtcafé, um endlich persönlich in Augenschein zu nehmen, was da so lange im Verborgenen gediehen war. Da brauchte es denn auch zwei Aufrufe, die Menschen hinaus auf den nicht weniger schmucken Platz zu bewegen, wo sich zur Einweihung nicht nur ein Ensemble der Stadtkapelle eingefunden hatte, sondern auch die Geistlichkeit der Stadt, die Platz und Haus segnete.

 

Niemand widersprach Bürgermeister Christopher Eh, dass sich die intensiven Planungen und die Investitionen von 1,15 Millionen Euro gelohnt haben. „In den letzten zwei Jahren ist an dieser zentralsten Stelle vor unserem Wahrzeichen ein attraktiver und funktionaler Platz entstanden.“ Mit dem von der Bevölkerung seit langem gewünschten Stadtcafé sei das Ensemble nun perfekt – fast: im Frühjahr wird dort noch eine Plastik des Künstlers Wolfgang Schaller aufgestellt: Es ist Junge, der von Kirche in Richtung Café balanziert. „Zuerst Kirche, dann Café“, mahnte der Schultes unter dem Gelächter der Versammelten. Für Stadtcafé und Platz, der von zwei Seiten barrierefrei erreicht werden kann, wie Eh unterstrich, gab es Zuschüsse von 400 000 Euro. Wie gut die Rampe mit Rollatoren und Rollstühlen tatsächlich zu befahren ist, ließ Stadtplaner Clemens Künstner den Bürgermeister höchstselbst testen. Gut geschützt mit Helm machte der Schultes auf dem kleinen Bobbycar rampenabwärts gar keine schlechte Figur. Knackpunkt bei der Planung war, den Kirchplatz und das tiefer gelegene Café auf eine Höhe zu bringen. In drei Monaten wurden laut Künstner 800 Tonnen Material verbaut.


Dem Aufruf des Bürgermeisters, Platz und Café mit Leben zu füllen, folgten die Dietenheimer nur allzu bereitwillig.[...] (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

08.10.2016

Südwest Presse

 

Lonsee: Gemeinderat billigt Bebauungsplan "An der Lone"

 

Der Gemeinderat Lonsee hat den Bebauungsplan "An der Lone" mit einer Enthaltung gebilligt. Nach dem Bürgerbegehren nimmt das Projekt damit an Fahrt auf. (1/2)

[...]Man habe den Bebauungsplan im Januar „auf die Schiene gestellt“, sagte Bürgermeister Jochen Ogger zu Beginn der Beratung. „Ab jetzt steigen wir in die Öffentlichkeitsbeteiligung ein."


[...] Es handle sich lediglich um einen Vorentwurf, sagte Clemens Künster in der Sitzung am Donnerstagabend, bevor der Freie Architekt und Städteplaner aus Reutlingen den Bebauungsplan und die Bauvorschriften im Detail mit Dachneigung, Fürsthöhe und Grundflächenzahl vorstellte. [...] Und weil sich der Biber entlang der Lone wieder angesiedelt hat, müssen die künftigen Bauherren dessen Treiben im zehn Meter breiten Grünbereich zwischen Lone und Wohngebiet dulden.

 

Wegen der Herauslösung des Ackers aus dem Landschaftsschutzgebiet sieht Künster übrigens keine Schwierigkeiten auf das Vorhaben zukommen. „Alle Gespräche haben gezeigt, dass ein Ausgleich möglich ist.“ Allerdings wolle das Landratsamt Alb-Donau eine Ausgliederung der Fläche erst vornehmen, sobald der Bebauungsplan eine „gewisse Reife erhalten hat.“ Wann genau das sein wird, ließ Künster in der Sitzung offen. Jetzt liegt der Bebauungsplan einen Monat lang im Rathaus öffentlich aus, Behörden und Träger öffentlicher Belange können sich äußern, danach werden Ergänzungen und Einwände im Gemeinderat beraten, Änderungen eingearbeitet, erneut ein Beschluss gefasst, der Plan erneut ausgelegt.

 

[...] Ein Gemeinderatsmitglied wunderte sich, dass nur bestimmte Hecken im Baugebiet erlaubt sein werden und sah darin eine Bevormundung. Man lebe eben in einer Gesellschaft der Sicherheit, in der alles brav geregelt werde, entgegnete Künster. Deshalb ist auch der Abstand vom Garagentor zur öffentlichen Verkehrsfläche mit fünf Metern vorgeschrieben. Laut Künster könne so jeder vor seiner Garage parken, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen. „Wir zwingen die Leute also ein wenig zum Glück.“ (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

07.10.2016

Südwest Presse

 

Ortsumgehung in ferner Zukunft

 

Zum ersten Mal kam die Bürgerwerkstatt Tigerfeld zusammen. Sie will bessere Bedingungen für ein Leben im Dorf schaffen. (1/2)

Die Einwohnerzahl in Tigerfeld geht kontinuierlich zurück, derzeit liegt sie bei 157 Einwohnern. Insbesondere die Ortsmitte blutet immer mehr aus, mittlerweile gibt es hier sieben leer stehende Häuser und Bauflächenpotenzial mit rund einem Hektar. Die durchgehende Bundesstraße 312 und die insgesamt zehn landwirtschaftlichen Betriebe mit Viehhaltung sorgen dafür, dass das Baugebiet am Rande von Tigerfeld bevorzugt wird.


Dabei könnten allein durch die Leerstände 17 neue Einwohner und durch das Bauflächenpotenzial 19 weitere generiert werden. So zumindest sehen es die Städteplaner Clemens Künster und Pascal Lörz. Sie waren gemeinsam mit Bürgermeister Reinhold Teufel am Mittwochabend nach Tigerfeld gekommen, um mit 15 anwesenden Einwohnern im Rahmen einer Bürgerwerkstatt Stärken und Schwächen des Pfronstetter Teilortes aufzuzeigen und zu überlegen, welche Maßnahmen zielführend sein könnten.


Bereits im Juli wurden bei einem Bürgerinformationsgespräch die vier Bereiche Ortsmitte/Verkehr, Infrastruktur/Versorgung, Wohnen-Landwirtschaft-Gewerbe und Freizeit/Tourismus formuliert, die es nun intensiv zu bearbeiten galt. Künster machte
deutlich, dass es ohne eine Bürgerbeteiligung kein Ortsentwicklungskonzept geben könne und ohne ein solches Konzept auch keine öffentlichen Fördermittel. „Die Bürger bringen sich mit ihren Ideen ein und der Gemeinderat entscheidet darüber“, meinte Künster, schränkte aber auch ein, dass der Haushaltsplan berücksichtigt werden müsse.
[...]

 

Junge Menschen an den Ort zu binden – das ist laut Künster ein vorrangiges Ziel. Einer Abwanderung könnte mit einem lebendigen Gemeinwesen, wie etwa einer guten Bundesverkehrsplanung wieder herausgenommen worden.“ Es fehlt an Poststellen, Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten, das Erscheinungsbild der Ortsmitte muss nach Wunsch der Bürger verbessert und die reizvolle Landschaft samt ruhiger Lage besser hervorgehoben werden.[...] (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

01.10.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Voraussichtlich Baubeginn im Sommer 2018

 

[...] Am Donnerstag hatten die Wankheimer bei einer Präsentation des Vorhabens die Möglichkeit, sich genauer zu informieren und Fragen zu stellen. Knapp 80 Zuhörer folgten den Ausführungen von Planer Clemens Künster aus Reutlingen. [...] (1/2)

[...] Der nun in drei Varianten aufgestellte vorläufige Bebauungsplan soll lediglich darstellen, wo Häuser stehen könnten, erklärte Künster. Die drei Entwürfe entscheiden sich vor allem in der Anzahl der Gebäude. So könnten sowohl 50 Einfamilienhäuser entstehen oder um die 30 sowie neun Mehrfamilienhäuser an das Gewerbegebiet angrenzend. Die Größe der Grundstücke variiert je nach gewünschter Dichte der Besiedlung zwischen 385 und 500 Quadratmetern. Das sei aber nicht fix, betonte der Planer. Es sei aber wichtig, vorab eine robuste Erschließungsstruktur zu haben.


In Abstimmung mit dem Erschließungsplaner könnte der Vorentwurf im Dezember noch im Gemeinderat behandelt werden. Nach zwei je vierwöchigen Auslegungsphasen, in denen die Bürger Gelegenheit haben, Kritik und Anregungen einzubringen, hält Künster einen Satzungsbeschluss vor der Sommerpause 2017 für realisierbar. Anfang 2018 folgt dann die Erschließung mit Verkehrsflächen und Kanalisation, bevor im Sommer 2018 der Bau der ersten Häuser erfolgen kann.


Da es in Wankheim nur noch einen gemeindeeigenen Bauplatz gibt, sei man bestrebt, möglichst schnell neue Flächen zur Verfügung zu stellen, so Bürgermeister Jürgen Soltau. Die Wankheimer forderte er auf, das Verfahren kritisch und konstruktiv zu verfolgen. (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

30.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Feinschliff fürs Städtle

 

Projekt »Trochtelfingen 2030« startet mit gut besuchter Ideenwerkstatt: rund 150 Bürger machen mit. 

Kommunalpolitik über Rathaus und Gemeinderat hinaus zu öffnen: Darum ging’s Trochtelfingens Bürgermeister Christoph Niesler, Stadtplaner Clemens Künster und seinen Mitarbeitern Friedhelm Werner und Pascal Lörz in ihrer Bürgerwerkstatt. (1/2)

[...] Sechs »Themeninseln« und Stellwände hatten die Organisatoren vorbereitet – und jede Menge Zettel und Stifte bereitgelegt. Stärken und Schwächen, mögliche Ziele und Maßnahmen sollten die Bürger formulieren und in einer zweiten Runde gewichten: Dort,wo amEnde die meisten roten Punkte klebten, ist der Handlungsbedarf offenbar am größten. [...]


DerWunsch, den der Bürgermeister zu Beginn geäußert hatte – ein klares Feedback von den Menschen, die hier leben, an die Stadt – hat sich an diesem Abend definitiv erfüllt. Für jeden Themenkomplex wurde ein Berichterstatter benannt. Die Sprecher fassten die Ergebnisse nicht nur in der Schlussrunde der Ideenwerkstatt kurz zusammen, sondern werden sie auch in der Novembersitzung des Gemeinderats präsentieren. Das Gremium wird mithilfe der Stadtverwaltung und des Planungsbüros Künster ein Konzept erarbeiten: Was ist wann mach- und finanzierbar? Der Fahrplan »Trochtelfingen 2030« ist ab sofort in Arbeit. [...]

 

[...] Ein Teilnehmer bringt die positive Grundstimmung, die sich auch auf den übrigen Pinnwänden ablesen lässt, auf den Punkt: »Erhalt des bisher Geschaffenen «. Zufrieden sind die Trochtelfinger mit Vielem in ihrer Stadt. Jetzt geht’s um den Feinschliff. (2/2)

Foto: Markus Niethammer
Foto: Markus Niethammer

27.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Postkartenstädtle mit Potenzial

 

Die Vorzüge ihrer Heimat würden die Einheimischen gerne mit noch mehr Gästen von außerhalb teilen. [...] Was hat das Städtle Besuchern zu bieten? [...] Wie können sich Nachbargemeinden noch mehr miteinander vernetzen, um gemeinsam stärker zu sein? [...] (1/2)

[...] Die Stadt möchte auf diese Fragen Antworten finden – gemeinsam mit denen, die sie unmittelbar betreffen: Tourismus ist deshalb eins vonmehreren Themenfeldern, auf denen die Bürger bei der Ideenwerkstatt »Trochtelfingen 2030« morgen, Mittwoch, die Zukunft mitgestalten dürfen. [...]


Die Bemühungen der Stadt im touristischen Bereich bewertet Fischer positiv. Als Beispiel führt er die kürzlich begonnene Umgestaltung des Lauchertsees an: »Natürliche Sachen, nichts Übertriebenes – das passt zu Trochtelfingen«, findet Fischer. So sehen es auch Bürgermeister Christoph Niesler und Stadtplaner Clemens Künster, der die Bürgerwerkstatt morgen Abendmoderieren wird.


Dabei spielen nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte des Tourismus, sondern auch der Freizeitwert für die Bürger und Tagesgäste aus der Region eine wichtige Rolle. Die Fasnet, verkaufsoffene Sonntage, Märkte und das Stadtfest sind nur einige von vielen Beispielen für Veranstaltungen, die Tausende nach Trochtelfingen locken. [...]


Der Bürgermeister setzt nicht zuletzt auch auf die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Über den Tourismusverein Sonnenalb ist Trochtelfingen organisatorisch schon mit Sonnenbühl verbunden, künftig könnte man es beispielsweise auch über gemeinsame Konzepte, Wegenetze und Erlebnistage sein, stellt Niesler eine Idee in den Raum.

 

Die jeweiligen Attraktionen – die Sonnenbühler Höhlen, der Lauchertsee und die Trochtelfinger Altstadt, aber auch Ziele in Richtung Engstingen oder Lichtenstein – gemeinsam zu vermarkten, ist aus seiner Sicht der richtige Ansatz: »Wir haben eine schöne Innenstadtmit Schloss – aber wenn Gäste eineWoche Programm füllen wollen, stoßen sie irgendwann an Grenzen. Dafür lohnt es sich, über den Tellerrand zu schauen und den Tourismus gemeinsamvoranzubringen.« (2/2)

Foto: GEA / dpa
Foto: GEA / dpa

24.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Ja zu Windrädern bei Mörsingen

 

Die Grundsatzentscheidung zu möglichen »Windenergieanlagen im Tautschbuch« südlich von Mörsingen war jetzt ein Thema für den Gemeinderat, dessen Sitzung im Feuerwehrgerätehaus in Zwiefalten mehr als 40 Bürger live verfolgt haben.[...] (1/2)

[...] Windräder auf ihrer Gemarkung kann die Gemeinde nicht generell verhindern. Selbst wenn sich der Gemeinderat gegen die Nutzungsvereinbarung der Mörsinger Flächen entschieden hätte, könnte es sein, dass auf Privat- oder auf Staatsforstflächen in der Nähe dennoch Windräder gebaut werden. Im ehemaligen Munitionsdepot in Pflummern plant die EnBW gemeinsam mit ihren Partnern Fair Energie (Stadtwerke Reutlingen) und einem lokalen Investor einen Windpark mit vier Windrädern. Die Flächen gehören zum Teil der Stadt Riedlingen, zum Teil dem Land (Staatsforst). Es besteht Interesse der Bürgerenergiegenossenschaft Riedlingen, sich an diesem Windpark zu beteiligen.


Auf Zwiefalter Gemarkung waren ursprünglich zwei Windräder geplant – EnBW und ihre Partner würden sich auf eine Anlage begrenzen, um der Gemeinde entgegen zu kommen. Diese Anlage würde auf einer Fläche stehen, die der Gemeinde Zwiefalten gehört . Die Anlagen sollen maximal 218 Meter hoch werden. Wo genau sie stehen sollen, ist noch nicht entschieden.

 

Bei einer Bürgerversammlung in Mörsingen war ein eindeutiges Votum zur Ablehnung einer Windanlage auf Markung Mörsingen erkennbar gewesen. Begründung: Die Mörsinger würden durch die Windkraftanlagen im ehemaligen Munitionsdepot bereits genug belastet. Bürgermeister Matthias Henne sicherte eine sachlich, transparente und objektive Abwägung zu. Er wünschte, dass alle Belange ernst genommen werden: »Das Wohl der Bevölkerung liegt mir sehr am Herzen.« Alle Gemeinderäte erklärten einzeln ihre Position und persönliche Entscheidung. Mehrfach wurde die relative Sicherheit betont, die die regionalen Partnern bieten. Anna Immel von der EnBW beantwortete die Frage nach den Leitungen zur Einspeisestation: »Die Leitungen werden unterirdisch verlaufen, eine Speicherung vor Ort ist nicht vorgesehen.«[...] (2/2)

Foto: Frenz / swp
Foto: Frenz / swp

23.09.2016

Südwest Presse

 

Rat stimmt der Erstellung eines Windrades im Tautschbuch zu

 

Nie war es für den Zwiefalter Gemeinderat so schwer, eine Entscheidung zu treffen. Doch nun ist es amtlich: Er stimmte der Grundsatzentscheidung zur Windenergieanlage im Tautschbuch zu. (1/2)

[...] Über 40 Besucher – überwiegend aus Mörsingen – waren am Mittwochabend zur Gemeinderatsitzung ins Feuerwehrgerätehaus gekommen. Sie wollten mit ihrer Anwesenheit noch einmal ihr Bürgervotum bekräftigen, wonach sie sich deutlich gegen die geplante Windenergieanlage im Tautschbuch ausgesprochen haben. So ergriff der Mörsinger Gemeinderat Siegfried Waidmann auch gleich zu Beginn das Wort. Seit 40 Jahren werde in Mörsingen jegliche dörfliche und bauliche Entwicklung mit dem Verweis auf das Landschaftsschutzgebiet blockiert: „Das wird auch so bleiben, nicht einmal ein Wohnhaus darf direkt an der Ortsstraße gebaut werden.“ Umso unverständlicher sei es nun, dass künftig gigantische, über 200 Meter hohe Windkraftanlagen mitten im Landschaftsschutzgebiet stehen werden.


[...] Bürgermeister Matthias Henne sprach von einer „großen Herausforderung“, die lang anhaltenden und teils sehr emotionalen Diskussionen auf eine sachliche Ebene zu bringen. Einen Teil dazu hätte der Infobrief des Forums Energiedialog in Kooperation der Gemeinde Zwiefalten mit der Stadt Riedlingen beigetragen. Im Entscheidungsprozess gebe es nur einen Weg: „Sachlichkeit, Offenheit, Transparenz sowie Abwägen von Pro und Contra.“ Man wolle die Entscheidung auf eine gute Grundlage stellen. Der Kompromissvorschlag mit einem Windrad auf der Gemeinde Mörsingen ist laut Henne eine „vertretbare Lösung und ein Beitrag zum Aufbau der Windenergie im Land“.

 

[...] „Ich bin froh, dass wir nicht über ein Atomkraftendlager im Donautal diskutieren müssen“, meinte Käppeler. Kein Entscheidungsfindungsprozess sei ihm bisher so schwer gefallen, räumte Bürgermeister Henne ein. Das Wohl der Bevölkerung liege ihm am Herzen, doch er lasse sich zu keiner Entscheidung drängen. „Ich verwehre mich dagegen, dass es Drohungen gegeben hat. Wir haben sachlich die Wahrscheinlichkeit dargestell.“ Nach einer Stunde stimmte der Gemeinderat schließlich mit zehn Befürwortern und sechs Gegenstimmen der Verpachtung der Gemeindegrundstücke an die Energie Baden-Württemberg zu. (2/2)

Foto: Künster A+S
Foto: Künster A+S

21.09.2016

Schwäbische Zeitung

 

Im Ortskern sehen Bürger Handlungsbedarf

 

Das lebendige Vereinsleben, die gute Infrastruktur und vor allem das schöne Naturfreibad: Es gibt vieles, was die Uttenweiler in ihrer Heimatgemeinde schätzen. Bei der Bürgerwerkstatt wurde aber auch deutlich, wo die Schwachpunkte der Gemeinde liegen. (1/2)

[...] Friedhelm Werner vom Büro Künster Architektur und Stadtplanung beschrieb das Gemeindeentwicklungskonzept vor allem als einen "spannenden Prozess". In der Bürgerwerkstatt im Juli hätten sich die Uttenweiler Gedanken um die Stärken, aber auch Schwächen ihrer Gemeinde gemacht. „[...] es gibt auch Bereiche, wo Uttenweiler sich weiterentwickeln kann", ging Verwaltungswirt Werner auf die Schwächen der Gemeinde ein. [...]Die innerörtlichen Leerstände und sanierungsbedürftigen Gebäude gefallen vielen Bürgern nicht. [...]


Aus den festgelegten Prioritäten hätten sich vier Handlungsfelder herauskristallisiert: "Verkehr und ÖPNV", "Ortskern stärken", "Wirtschaft und Gewerbe" sowie "Breitband". Dabei hätten die Besucher der Bürgerwerkstatt "eine Fülle von Maßnahmen" zusammengetragen. Und: "Alle Ihre Anregungen sind aufgenommen worden." Die Gemeinde habe sich mit ihnen im Einzelnen befasst und eine Einschätzung gegeben. [...]Bei einigen Verbesserungsvorschlägen sei die Gemeinde bereits aktiv, so Werner. [...]Auch über die Anregung, den Schlossgarten zu kaufen und zu einem Park umzugestalten, soll zu gegebener Zeit der Gemeinderat entscheiden. [...]


Über das Gemeindeentwicklungskonzept selbst, in das die Anregungen der Bürger einfließen soll, wird ebenfalls der Gemeinderat entscheiden, ging Stadtplaner Clemens Künster auf den weiteren Zeitplan ein. [...] (2/2)

Foto: Marion Schrade
Foto: Marion Schrade

20.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Informativer See-Spaziergang

 

Familien, Radler, Angler: Für sie alle war der Lauchertsee lange ein beliebtes Ausflugsziel – und soll es wieder werden. (1/2)

Mehr Landschaft, mehr Freizeitwert: Mit welchen Mitteln das gelingen soll, erfuhren rund 80 Menschen, die zur Bürgerinformationsveranstaltung kamen. Bei einem Spaziergang einmal um den See erläuterten Clemens Künster, Geschäftsführer der gleichnamigen Planungsgesellschaft, und sein Mitarbeiter Ulrich Thomas, wie es mit der kürzlich begonnenen Neugestaltung vorangeht und was in den kommenden anderthalb Jahren sonst noch alles getan wird. [...]


1,1 Millionen Euro kostet die Umgestaltung des Sees insgesamt, das Land steuert fast 400 000 Euro bei – Zuschüsse, die an die Prämisse "naturnahe Gewässergestaltung" geknüpft sind. Trotzdem: Ein Naturschutzgebiet soll der See nicht werden, betont Clemens Künster. Die Idee, den See zum Erlebnis- und Beobachtungsraum zu machen, findet sich beispielsweise im Wasserspielplatz wieder. [...]

 

Derselbe Grundgedanke steckt hinterm Entwurf für den neuen Kiosk, an den ein Steg anschließt, der weit in die Wasserfläche hineinragt. Die kleine See-Gastronomie – eröffnen kann sie voraussichtlich im Frühjahr 2018 – ruht auf Pfählen, berichten die Planer auf Nachfrage der Bürger, die sich aufgrund der Ereignisse vergangener Jahre auch Gedanken über den Hochwasserschutz machen. (2/2)

Foto: PR / GEA
Foto: PR / GEA

09.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Wirtschaftswachstum braucht Platz

 

Stadtentwicklung – Von Betriebserweiterung bisMitarbeitersuche:Was beschäftigt Trochtelfinger Unternehmer? (1/2)

Wohnen und arbeiten am selben Ort:Was in der Stadt an der Tagesordnung ist, ist auf dem Land eher ein luxuriöser Zufall. Hier ist Pendeln ganz normal. Das gilt auch für Trochtelfingen. Laut Statistik haben 2 158 Menschen ihren Arbeitsplatz im Städtle oder in einem seiner Teilorte. 1 267 von ihnen wohnen auch hier, die übrigen kommen aus umliegenden Orten – die meisten aus Gammertingen. Zugleich fahren 2 199 Trochtelfinger auswärts ins Geschäft. Spitzenreiter unter den Job-Zielen: Reutlingen, gefolgt von Gammertingen, Engstingen und Hohenstein.


Arbeitgeber gibt es in Trochtelfingen in allen Größenordnungen – vom Handwerksbetrieb bis hin zur Firma mit mehreren Hundert Mitarbeitern. Welche Vorund Nachteile hat der Standort Trochtelfingen? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es, welche Wünsche haben die Unternehmer und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Um Fragen wie diese soll es auch bei der Bürgerwerkstatt zum Entwicklungskonzept »Trochtelfingen 2030« am 28. September gehen.

 

Die Zukunft der lokalen Wirtschaft ist engmit der der Stadt verbunden: 2,78Millionen Euro Gewerbesteuer sind für den Etat der Kommune ein beträchtlicher Posten. »2015 war ein überdurchschnittlich gutes Jahr«, sagt Bürgermeister Christoph Niesler, der daran arbeiten will, dass das so bleibt. Gemeinsam mit Stadtplaner Clemens Künster hofft er, am Bürgerwerkstatt-Abend Unternehmer und Bürger miteinander ins Gespräch zu bringen. [...] (2/2)

Foto: Marion Schrade / GEA
Foto: Marion Schrade / GEA

03.09.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Aus Hof wird Mehrgenerationenhaus

 

[...] Wo und wie wohnen die Menschen in Trochtelfingen und Teilorten jetzt und in den nächsten Jahrzehnten? Eine von mehreren Fragen, auf die die Bürger bei der Ideenwerkstatt am Mittwoch, 28. September, ab 18 Uhr in der Turnhalle der Werdenbergschule Antworten formulieren, Wünsche äußern und Visionen entwickeln. [...] (1/2)

[...] Die Stadt will in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Künster, vor allem aber auch mit den Menschen, die hier leben, ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept erarbeiten: »Trochtelfingen 2030« soll ein Fahrplan für die Zukunft werden, an den nicht zuletzt auch Zuschüsse des Landes – beispielsweise aus dem Landessanierungsprogramm und dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – geknüpft sind. Mit Dorfentwicklungskonzepten – erst für Steinhilben und Mägerkingen, derzeit für Hausen und Wilsingen – sind die Grundsteine gelegt, jetzt sollen die Teilorte und die Kernstadt als großes Ganzes betrachtet werden.


Was diese Form der Bürgerbeteiligung bringt? Der Erfolg lässt sich an Beispielen aus den Dorfentwicklungskonzepten ablesen: Die Steinhilber haben jetzt wieder einenDorfladen, für denUmbau gab’s Fördermittel vom Land. Die Mägerkinger sind mit ihren Ideen zur Umgestaltung des Lauchertsees nicht nur ein gutes Stück weitergekommen, sondern sehen jetzt auch, dass sich was tut. Die Bauarbeiten haben letzteWoche begonnen.


In Wilsingen und Hausen,wo die Dorfentwicklungsprozesse im vergangenen Jahr angestoßen wurden, ist das Wohnen ein zentrales Thema. Die Ausgangsbedingungen könnten unterschiedlicher kaum sein: Während in Hausen mehr als ein Dutzend Gebäude leer stehen, ist in Wilsingen, wie Ortsvorsteher Franz Vetter berichtet, »derzeit alles bewohnt«.[...] (2/2)

Foto: Schrade/GEA
Foto: Schrade/GEA

27.08.2016

Südwest Presse

 

"Die Leute sollen sich wohlfühlen"

 

Nach vierjähriger Planungsphase war es gestern soweit: Mit einem symbolischen Spatenstich wurde mit der Umgestaltung des Lauchertsees begonnen. (1/2)

Großer Bahnhof am Lauchertsee in Mägerkingen. Planer, Baufirmen, Bürgermeister, Ortsvorsteher und Landratsamt waren gestern zugegen, als mit einem symbolischen Spatenstich mit der Umgestaltung des Lauchertsees begonnen wurde. Bürgermeister Christoph Niesler freute sich, dass „endlich die lange geplante Maßnahme zur Neugestaltung des Sees anfange“. [...] Der See sei nach 40 Jahren in die Jahre gekommen, weshalb jetzt die naturnahe Umgestaltung in Angriff genommen werde. Außerdem werde ein neuer Kiosk erstellt.


Niesler zeigte sich überzeugt, dass es eine gute Lösung werde, die das Naherholungsgebiet nicht nur für die Mägerkinger und Trochtelfinger, sondern für die ganze Region aufwerte. [...] Dr. Margarete Dohmann von der Unteren Wasserschutzbehörde am Landratsamt erinnerte daran, dass das Land die Maßnahme mit immerhin mehr als 400 000 Euro unterstütze.

 

Auch Mägerkingens Ortsvorsteher Martin Herrmann zeigte sich erleichtert, dass es mit den Baumaßnahmen losgeht. „Vier Jahre Vorlauf waren aber gerechtfertigt, wenn man die Gesamtmaßnahme ansieht“, so Herrmann. (2/2)

Foto: DPA / Marion Schrade
Foto: DPA / Marion Schrade

19.08.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Ehrenamtlich hinterm Steuer

 

Wenn sich die Trochtelfinger am 28. September zur Ideenwerkstatt »Trochtelfingen 2030« treffen, wird es auch eine Arbeitsgruppe geben, die sich mit der Infrastruktur befasst. (1/2)

[...] Ein Thema, das in diese Kategorie fällt und bereits jetzt von einem Kreis aus Bürgern, Ortschafts- und Gemeinderäten unter der Leitung von Stadtrechnerin Regina Schmitz bearbeitet wird, ist der »Bürgerbus«. Inzwischen sind die Fragebögen, die übers Amtsblatt und die Homepage der Stadt verteilt wurden, ausgewertet.


95 Menschen aus Trochtelfingen und Teilorten haben sich an der Umfrage beteiligt, alle Altersklassen sind vertreten – vom Teenager bis zur Seniorin. »26 von ihnen haben geantwortet, dass sie derzeit keinen Bedarf oder kein Interesse an einem Bürgerbus haben«, berichtete Regina Schmitz beim letzten Treffen der Arbeitsgruppe. Dass vergleichsweise wenige Antworten aus Hausen, Wilsingen und von der Haid eingegangen sind, erstaunt sie, denn: »Die Idee war ja vor allem, die äußeren Stadtteile besser anzubinden.« 29 ausgefüllte Bögen kamen aus Mägerkingen, 39 aus Trochtelfingen, 13 aus Steinhilben, aus Wilsingen nur einer, aus Hausen immerhin sieben.

 

»Davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen«, ermunterte Gemeinderat Helmut Mader seine Mitstreiter. Die Erfahrungen in anderen Gemeinden haben gezeigt: Ist das Angebot erst mal da, steigt auch die Nachfrage. Gut ein Dutzend engagierter Bürger zählt die Projektgruppe Bürgerbus zurzeit. Interessenten dürfen jederzeit dazustoßen, das nächste Treffen ist am Donnerstag, 15. September, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Gesucht werden nicht nur Menschen, die sich vorstellen könnten, als ehrenamtliche Fahrer mitzuhelfen – bisher sind es fünf –, sondern auch solche, die das Projekt mit Ideen eiterentwickeln. [...] (2/2)

Foto: Joachim Baier
Foto: Joachim Baier

29.07.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Lautes Denken erwünscht

 

Das Gefühl, das Bürgermeister Christoph Niesler seinen Bürgern vermitteln will, lässt sich in drei Worte fassen: "Wir gehören dazu." (1/2)

Fünf Orte, eine Stadt – gemeinsame Stärken definieren, entwickeln und leben, ohne die jeweiligen Eigenheiten aufzugeben. Unter dieser Prämisse wollen es Stadtverwaltung und Gemeinderat gemeinsam mit "ihren" Trochtelfingern anpacken und sie nach den Sommerferien im Rahmen einer "Bürgerwerkstatt" am Mittwoch, 28. September, fragen: Wie soll es weitergehen mit der Stadt, worauf legen die Menschen, die hier leben und arbeiten, Wert?

 

Gemeinsam mit Stadtplaner Clemens Künster haben Bürgermeister und Gemeinderäte schon ein wenig Vorarbeit geleistet und – unter anderem bei einer Klausurtagung – Eckpunkte des gesamtstädtischen Entwicklungskonzepts "Trochtelfingen 2030" definiert. Dazwischen ist viel Raum für Ideen und Wünsche der Einwohner. [...]

 

"Die Demografie ist unerbittlich", gibt Clemens Künster schon mal einen Denkanstoß, "irgendwann werden auch die großen Häuser in den Neubaugebieten leerstehen." [...] Der zweite Themenkomplex widmet sich dem Wirtschaftsstandort Trochtelfingen. Wo liegen die Arbeitsplätze jetzt und in Zukunft? [...]

 

Auch hier gilt, wie Christoph Niesler und Clemens Künster betonen: "Wir wollen keine fertigen Rezepte vorgeben, sondern die Bürger für Themen und eigene Lösungsvorschläge sensibilisieren." (2/2)

Bebauungsplan "Albgut" (Ausschnitt)

28.07.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Altes Lager: Zustimmung für Bebauungsplan "Albgut" (1/2)

28.07.2016
Reutlinger General-Anzeiger

 

Altes Lager: Zustimmung für Bebauungsplan "Albgut" (2/2)

 

Stadtplaner Clemens Künster spricht beim "Albgut", zu dem das Alte Lager einmal werden soll, nachdem es der ehemalige Nudelhersteller Franz Tress im November vergangenen Jahres gekauft hat, gern mal von "Münsingens 15. Stadtteil". Was so nicht ganz der Realität entspricht: Seit der Rekommunalisierung der früheren Militäranlage gehört das Terrain zu Auingen. [...]

 

Ob extra Stadtteil oder nicht: Tatsächlich musste der Regierungsbaumeister bei der Überplanung des rund 65 Hektar großen und mit mehr als 140 historischen Gebäuden bestückten Areals so agieren, als ob er eine "grüne Wiese" vor sich hätte, auf der künftig ein möglichst konfliktfreies Zusammenspiel von Wohnen und Arbeiten, von Tourismus und Landwirtschaft sowie von Gastronomie und Gewerbe machbar sein soll. [...] 

 

Entlang der zentralen Achse, der Biosphärenstraße, sind im östlichen Bereich Schulungsräume, Cafés, ein Biosphärenmarkt und ein Hotelbetrieb vorgesehen – die Rede ist aus planungsrechtlichen Gründen von maximal 300 Betten. [...] Das Terrain rund um den Place de France hat der Planer als Gewerbegebiet ausgewiesen. Und dort, wo mal das Kohlelager war, könnten irgendwann Open-Air-Konzerte stattfinden.

 

"Diese Planung kann sukzessive entwickelt und verwirklicht werden, das ist ihr Charme", betonte Architekt Clemens Künster, der damit die Zustimmung des Gemeinderats fand. Ein bürgermeisterliches Lob gab es für den Investor: "Das war musterhaft, wie das bislang gelaufen ist", sagte Mike Münzing.  

15.07.2016
Reutlinger General-Anzeiger

 

Bauflächen sind gewünscht

 

"Unser Dorf soll schöner werden" war gestern. Heute heißt es: Wie können zusammen mit der Bevölkerung Dörfer wie Tigerfeld zukunftsfähig gestaltet werden? Die Auftaktversammlung für ein Ortsentwicklungskonzept in Tigerfeld setzte vor allem auf den Dialog und die Ideen der Bürger.

 

Viele der 157 Einwohner diskutierten mit den Verantwortlichen über die wichtigsten Handlungsfelder in den kommenden Jahren. Dabei kristallisierten sich schnell zentrale Themen heraus: die Verfügbarkeit von Grundstücken im Ortskern, eine Ortsumfahrung oder Verkehrsberuhigung sowie der Erhalt der Infrastruktur.

 

Beim Ortsentwicklungskonzept gehe es nicht nur um "bauliche Geschichten", sondern um einen ganzheitlichen Ansatz, betonte Bürgermeister Reinhold Teufel. [...] "Es ist eine große Chance, denn man kann mitwirken", hob der verantwortliche Planer Clemens Künster hervor.

 

"Kein Mensch möchte in eine Gemeinde ziehen, wo der Ortskern nicht funktioniert", sagte der Planer und zeigte Beispiele einer gelungenen Ortsentwicklung. [...] Nach dem Baugebiet Wimsen III müssten nun im innerörtlichen Bereich Bauflächen geschaffen werden. "Damit der Rückbau im Ortskern nicht fortschreitet", so Künster. Einen knappen Hektar Bauflächenpotential sehen die Planer in Tigerfeld, dazu sieben Leerstände. Das böte genug Platz für weitere 36 Einwohner. 

 

Foto: Jungwirth/Schwäbische Zeitung
Foto: Jungwirth/Schwäbische Zeitung

07.07.2016

Schwäbische Zeitung

 

Bürgeraustausch über "Riedlingen 2030"


In einem Bürgerworkshop haben sich am Dienstagabend rund 60 Interessierte über die weitere Entwicklung der Stadt Riedlingen Gedanken gemacht und ihre Meinungen und Ideen eingebracht. (1/2)

07.07.2016
Schwäbische Zeitung

 

Bürgeraustausch über "Riedlingen 2030"

 

Das Spektrum der Vorschläge reichte von einem Radfahrkonzept, über eine bessere Vernetzung im Bildungsbereich bis hin zu konkreten Ideen für die Jugend. Im Grundsatz ging es darum, Maßnahmen zu formulieren, die Riedlingen stärken und die dem Gemeinderat mitgegeben werden sollen.

 

Drei Stunden blieb den Teilnehmern Zeit, eine Vorstellung für „Riedlingen 2030“ zu skizzieren. An diesem Abend gehe es darum, die Stadtentwicklung Riedlingens nach vorne zu bringen, erläuterte Moderator Friedhelm Werner vom Büro Künster.

 

In Arbeitsgruppen haben sich die Bürger über die Stärken, Schwächen der Stadt ausgetauscht und Maßnahmen benannt, die in der Stadt umgesetzt werden sollen. Dazu wurden folgende Schwerpunkte-Gruppen gebildet und inhaltlich zum Teil sehr kontrovers diskutiert: Infrastruktur, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung sowie Verkehr und Mobilität. [...]

 

Das Büro Künster wird nun die vielen Vorschläge und Zettel strukturieren und dann dem Gemeinderat vorlegen. Der kann und soll daraus eine Prioritätenliste erstellen. Erst wenn eine Maßnahme mit Jahreszahl und Geld im Haushalt hinterlegt sei, ist es realistisch, dass sie auch umgesetzt werde, so Werner. [...] (2/2)

 

Video-Bericht der Schwäbischen Zeitung:

http://www.schwaebische.de/mediathek_titel,-Buergerworkshop-in-Riedlingen-_toid,581_vidid,117559.html

 

Foto: Jungwirth/Schwäbische Zeitung
Foto: dkd/Schwäbische Zeitung

22.06.2016

Schwäbische Zeitung

 

Roter Faden der Stadtentwicklung für Riedlingen


Auch Bürger sollen ihre Ideen für ein neues Entwicklungskonzept beisteuern (1/2)

22.06.2016
Schwäbische Zeitung

 

Roter Faden der Stadtentwicklung für Riedlingen

 

Viele aktuelle Konzepte und Leitbilder hat die Stadt Riedlingen bereits. Nun kommt noch ein weiteres hinzu: Das gesamtstädtische Entwicklungskonzept (GSEK), das die bisherigen Teilkonzepte zusammenfassen und zu einem „roten Faden der Stadtentwicklung“ verdichten soll. „Wir wollen Riedlingen stärken“, sagte Friedhelm Werner vom Büro Künster. Daran sollen auch die Bürger in einem Workshop beteiligt werden.

 

Dass Riedlingen dieses Entwicklungskonzept machen muss, ist unstrittig. Denn ein solches Konzept ist eine zwingende Voraussetzung für eine künftige Aufnahme in Förderprogramme, wie etwa in das Landesentwicklungsprogramm oder Leader. Dies erläuterte Clemens Künster dem Rat in seinen einführenden Worten. [...] Das Konzept soll den Rahmen bis 2030 vorgeben.

 

Dabei gilt der Fokus vor allem den kommenden Herausforderungen: dem demografischen Wandel und dass vor allem jüngere Leute in die Stadt abwandern. „Der ländliche Raum bleibt Menschenlieferant für die Verdichtungsräume“, nannte es Künster. Ziel sei es, dieser Abwanderung entgegenzuwirken. [...] (2/2)

Foto: Reiner Frenz
Foto: Jungwirth/Schwäbische Zeitung

02.06.2016

Südwest Presse

 

Lauchertsee: Erfreuliche Ausschreibungsergebnisse


Die Umgestaltung des Mägerkinger Lauchertsees kommt voran. Bürgermeister Christoph Niesler sprach von "sehr erfreulichen Ergebnissen" bei der Ausschreibung der ersten Arbeiten, mit denen man ab Juli beginnen könne. (1/2)

02.06.2016
Südwest Presse

 

Lauchertsee: Erfreuliche Ausschreibungsergebnisse

 

Ulrich Thomas vom Planungsbüro Künster ging auf die Details ein. Er erinnerte daran, dass der Lauchertsee durch einen Kiosk aufgewertet werden solle, was flankierende Maßnahmen am See mit sich ziehe.

 

Ausgeschrieben wurden jetzt Wasserbaumaßnahmen, und zwar die Wiederherstellung der Durchgängigkeit am Einlauf der Lauchert und am Auslauf aus dem See. Günstigste Bieterin war die Firma Nacken aus Steißlingen zum Gebot von 167 700 Euro. Dies lag 67 000 Euro unter der Kostenschätzung.

 

Im zweiten Paket waren die Uferbepflanzung mit Röhricht, Weiden und Erleben sowie die Anlage eines Spielplatzes, eines Wasserspielplatzes sowie die Offenlegung der Schichtquellen ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Firma Schnug-Diener aus Fischen im Allgäu mit einem Angebotspreis von 182 500 Euro, was 62 000 Euro unter dem Planansatz liegt. [...] (2/2)

Bebauungsplan Wenge-Stadion
Bebauungsplan Wenge-Stadion

31.05.2016

Reutlinger General-Anzeiger

 

Neubaugebiet bald baureif


Das Gelände des ehemaligen Stadions auf der Wenge ist fast fertig erschlossen. Entstehen sollen in den nächsten Jahren auf etwa drei Hektar Fläche rund 95 Wohneinheiten [...]. Mit Ungeduld haben viele Eninger Bauwillige diese Entwicklung herbeigesehnt; die Plätze sind sehr begehrt.

Foto: dkd/Schwäbische Zeitung
Foto: dkd/Schwäbische Zeitung

13.05.2016

Schwäbische Zeitung

 

Oberdischinger liefern zahlreiche Ideen für die Zukunft


Die Zukunfts- und Ideenwerkstatt des Büros Künster in Oberdischingen hat zahlreiche Ergebnisse zu Tage gefördert. (1/2)

13.05.2016
Schwäbische Zeitung

 

Oberdischinger liefern zahlreiche Ideen für die Zukunft

 

Rund 30 Frauen und Männer sowie der Gemeinderat waren der Einladung gefolgt und erarbeiteten zusammen mit den Experten zwei Stunden lang Vorschläge, wie man die Ortschaft weiterentwickeln könne. Bürgermeister Friedrich Nägele war mit der Resonanz auf die Veranstaltung zufrieden.

 

Nach einer kurzen Einführung durch Friedrich Nägele erläutere Clemens Künster die Ausgangslage im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung und damit verbundene infrastrukturelle Bedürfnisse. [...] Martin Homm zeigte im Anschluss, welche Flächen in Oberdischingen grundsätzlich geeignet wären, um sie weiterzuwentwickeln. [...]

 

Dann mussten die anwesenden Bürger ran. Friedhelm Werner forderte sie auf, zuerst einmal aufzuschreíben, was ihnen an ihrer Ortschaft gefällt und was sie mit Oberdischingen verbinden. Mehrfach trat hier das "historische Ortsbild" auf, aber auch die "attraktive Schule" oder die "gute Vereinsarbeit" häuften sich als Begriffe an der Wand. Mit dem gleichen Prinzip sammelte der Experte nun Negativpunkte, die den Bürgern unter den Nägeln brannten. [...]

 

Die Ergebnisse wurden abschließend noch von den Bürgern nach Wichtigkeit geordnet und werden von den Experten mitgenommen, um sie in das Entwicklungskonzept der Gemeine miteinzubeziehen. [...] (2/2)

Foto: Scheiffele/Schwäbische Zeitung
Foto: Scheiffele/Schwäbische Zeitung

29.04.2016

Schwäbische Zeitung

 

Hotel Ochsen kann erweitern


Merklinger Betreiber will so für Zukunft vorsorgen – Gemeinderat genehmigt Bebauungsplan „Ortsmitte Nord“ (1/2)

29.04.2016
Schwäbische Zeitung

 

Hotel Ochsen kann erweitern

 

Der Bebauungsplan „Ortsmitte Nord“ steht und ist vom Merklinger Gemeinderat beschlossen. Damit besteht laut Bürgermeister Sven Kneipp „eine klare Regelung für dieses Gebiet. Ich bin froh, dass der Satzungsbeschluss gefasst ist“.

 

Bis Anfang der Woche jonglierte die Gemeinde gemeinsam mit dem Städteplaner Clemens Künster zwischen unterschiedlichen Wünschen und Stellungnahmen betroffener Anwohner, insbesondere weil es um die Folgen eines niedergebrannten landwirtschaftlichen Hofes, dessen Wiederaufbau und das benachbarte Hotelanwesen ging. [...]

 

In der Gemeinderatssitzung am Dienstag schilderte Clemens Künster noch einmal auf Nachfrage die Entscheidungsgründe für ein mögliches Erweiterungsvorhaben des Hotels und gewisser Ausnahmegenehmigungen. Kneipp meint hierzu: „Wir haben eine Überschreitung der Fläche, die versiegelt werden darf, zugestimmt, weil Parkfläche geschaffen werden muss. 95 Prozent der Fläche um den Hotelbetrieb darf der Besitzer hierfür verwenden.“ Eine Ausnahme, die nur in Verbindung mit der Erweiterung des Hotelbetriebes im Bebauungsplan definiert worden sei und keineswegs ein „Blanko“. [...] (2/2)

Ausschnitt FNP Laichinger Alb
Ausschnitt FNP Laichinger Alb

06.04.2016

Schwäbische Zeitung

 

Laichingen speckt beim Gewerbe ab


Die Stadt Laichingen wird in den kommenden Jahren ein neues Gewerbegebiet bekommen, jedoch ein deutlich kleineres als ursprünglich geplant. (1/2)

06.04.2016

Schwäbische Zeitung

 

Laichingen speckt beim Gewerbe ab

 

Einstimmig haben die Vertreter der Gemeinden des Gemeindeverwaltungs-
verbandes auf ihrer jüngsten Sitzung einer hierfür nötigen Fortschreibung des Flächennutzungsplans Laichinger Alb zugestimmt. Auch andere Gemeinden auf der Laichinger Alb sollen demnach neue Gewerbeflächen bekommen.

 

Zu Beginn des Verfahrens, das nun schon seit etlichen Monaten läuft, schwebte der Laichinger Verwaltung ein neues Gewerbegebiet mit der Größe von 24 Hektar vor - rund 30 Fußballfelder! Jetzt wurde deutlich abgespeckt: Das geplante Gewerbegebiet südlich der Landstraße 230 soll nur noch 14,9 Hektar groß sein. [...]

 

Der Reutlinger Stadtplaner Clemens Künster, dem die nötige Fortschreibung des Flächennutzungsplanes obliegt, betonte, dass man sich nur erst am Beginn des Prozesses befände. Ein Prozess, in den schon jetzt viele andere Stellen involviert sind und waren.

 

Aber: Grundsätzlich dürfte den Gewerbeflächen nichts im Wege stehen, denn schon im Herbst sei, so Künster, ein Konsens mit den übergeordneten Behörden über die Größe der einzelnen Gebiete erzielt worden. [...] Sie müssen mitziehen, sonst wird es nichts aus dem Gewerbewunsch der GVV-Gemeinden. [...] (2/2)

Auslaufbauwerk Lauchertsee

06.04.2016

Südwest Presse

 

Der Biber wird vergrämt


Der Lauchertsee soll zur Attraktion werden und dazu naturnah umgestaltet werden. Am Dienstag stimmte der Gemeinderat der Realisierung des Projekts zu. Zuerst muss aber der Biber vergrämt werden. (1/2)

06.04.2016

Südwest Presse

 

Der Biber wird vergrämt

 

Ziel des Vorhabens ist die naturnahe Umgestaltung des Bereichs um den Lauchertsee sowie der Neubau eines Kiosks am See, verbunden mit dem Abbruch des seitherigen.

 

[...] Im Dezember ging ein Zuwendungsbescheid des Landes für Mittel in Höhe von 385 000 Euro ein. Im Anschluss daran wurde ein Planer beauftragt, Vermessung und Bodenuntersuchungen vorzunehmen. Dabei stellte sich heraus, dass es im Bereich der Einmündung der Lauchert und des Auslaufs zu Mehrarbeiten kommen wird, die weitere Kosten in Höhe von 40 000 Euro verursachen. Außerdem, so Clemens Künster, habe man Biber entdeckt.

 

Zum einen habe man daher einen Antrag auf Erhöhung der Fördermittel gestellt, der voraussichtlich positiv entschieden wird, sodass die Stadt nur 6000 Euro der Mehrkosten zu tragen haben dürfte. Eine Vor-Ort-Besichtigung mit Biberbeautragten der Landkreise Reutlingen und Sigmaringen hätte zum Ergebnis geführt, dass die Stadt eine Bibervergrämung vornehmen darf [...].

 

Insgesamt hat Künster ein Maßnahmenbündel von zehn Positionen geschnürt, darunter die Uferbepflanzung mit Röhricht und Hochstauden sowie Weiden und Erlen, einen Beobachtungssteg und einen Wasserspielplatz. Dem vorgeschlagenen Projekt wurde einstimmig zugestimmt. (2/2)

Foto: Wolfgang Lutz
Foto: Wolfgang Lutz

24.03.2016
Schwäbische Zeitung

 

Bebauungsplan ist Ziel:

Ertinger Gemeinderat stimmt Entwicklungskonzept für Engel-Areal zu


Einstimmig verabschiedet wurde vom Gemeinderat das gesamtstädtische und gebietsbezogene Entwicklungskonzept für die Gemeinde Ertingen, das das Büro Künster aus Reutlingen ausgearbeitet hat. (1/2)

24.03.2016
Schwäbische Zeitung

 

Bebauungsplan ist Ziel:

Ertinger Gemeinderat stimmt Entwicklungskonzept für Engel-Areal zu

 

Mit eingeflossen in dieses Konzept sind auch die Ergebnisse aus der Ideen- und Zukunftswerkstatt, die im Dezember vergangenen Jahres veranstaltet worden war.

 

Clemens Künster, dessen Büro das Entwicklungskonzept erarbeitet hatte, zeigte sich erfreut, dass die Gemeinde in den Genuss von Fördergeldern (insgesamt 500 000 Euro) aus dem Landessanierungsprogramm gekommen ist. Diese Mittel sind für die Abbrucharbeiten der Gebäude auf dem Engel-Areal gedacht. [...]

 

Das erste Ziel ist nun die Erstellung eines Bebaungsplans für das Engel-Areal, das auch in dem städtebaulichen Entwicklungskonzept oberste Priorität hat. (2/2)

Foto: Wolfgang Lutz
Foto: Wolfgang Lutz

25.01.2016
Schwäbische Zeitung

Bürger bringen ihre Einfälle ein


In einer Art Ideen-Werkstatt haben sich die Ertinger Anfang Dezember mit der Erstellung eines gesamtgemeindlichen Entwicklungskonzepts beschäftigt. Zusammen mit dem Büro Künster aus Reutlingen haben sich 40 Bürger bei der Ausarbeitung von vier Schwerpunktthemen engagiert. Diese Ergebnisse durften nun die Gruppensprecher dem Gemeinderat vortragen, der daraus seine Schlüsse ziehen und über Art und Umfang der Umsetzung entscheiden wird. (1/2)

25.01.2016
Schwäbische Zeitung

Bürger bringen ihre Einfälle ein


Dank sprach zu Beginn der Sitzung Clemens Künster den aktiven Bürgern aus, die in der Ideen-Werkstatt mitgearbeitet hatten. Es sei wichtig, dass sie die Stärken und auch Schwächen der Gemeinde erarbeitet hätten. Aus den daraus formulierten Ideen und Wünschen könne nun der Gemeinderat bestimmen, was wann zum Tragen komme.

 

Martin Homm vom Büro Künster gab einen kurzen Überblick über die Ergebnisse, die vom Architekturbüro erarbeitet wurden und für die Arbeitsgruppen als Ausgangspunkt und zur Orientierung dienten. Vor allem die Bestandsanalyse, ein Stärke- und Schwächenprofil sowie die Infra- und Altersstruktur zählten hier dazu. [...]

 

Hoch anrechnen, so Bürgermeister Jürgen Köhler, müsse man das bürgerschaftliche Engagement in dieser Angelegenheit und auch den Mut der vier Gruppensprecher, die ihre Ergebnisse in den Gemeinderat transportierten. Ziel müsse es nun sein, Prioritäten zu setzen und zusammen mit den Planern und dem Gemeinderat das weitere Vorgehen abzuwägen. (2/2)

Ansicht Südost
Quelle: Künster A+S

17.12.2015
Reutlinger General-Anzeiger

Zuschuss für Lauchertsee

 

Die Sanierung des Lauchertsees kann im kommenden Jahr beginnen.Einen Zuwendungsbescheid über 358 000 Euro hat die Stadt Trochtelfingen jetzt für die Umgestaltung des Sees mit Spielplatz und Steg erhalten, informierte Bürgermeister Christoph Niesler den Gemeinderat. [leua]

Foto: Dave Stonies
Quelle: Künster A+S

11.12.2015
Südwest Presse

Neubaugebiet mit Lärmschutzwall

Dellmensingen setzt beim Baugebiet "Gansweidäcker" auf Qualität. Dafür wird ein Lärmschutzwall befürwortet - ob zwingend nötig oder nicht. War beim Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans "Gansweidäcker" durch den Dellmensinger Ortschaftsrat vor gut einem Jahr noch von 66 Wohneinheiten die Rede,  sind es nach dem am Mittwoch beschlossenen Entwurf nun 94. [...] (1/2)

 

11.12.2015
Südwest Presse

 

Neubaugebiet mit Lärmschutzwall

 

Erreicht wird das durch eine vom Gremium gewünschte dichtere Bauweise. So sind Abschnitte mit Geschosswohnungsbau möglich, mit drei Wohnungen pro Gebäude oder Reihenhäuser, erläuterte Martin Homm vom Reutlinger Planungsbüro Künster.

Der Rest ist Einzel- und Doppelhäusern vorbehalten. Die Einteilungen seien nicht starr, sondern könnten an die Nachfrage angepasst werden, sagte Homm. Bis zur Erschließung sollte die Einteilung jedoch stehen, um nicht unnötig viele Hausanschlüsse herzustellen. [...] (2/2)

Foto: Dave Stonies
Quelle: Künster A+S

11.12.2015
Südwest Presse

 

Kein "experimentelles Bauen" in der Brunnensteige in Zwiefalten

 

Der Entwurf des Bebauungsplans für das Baugebiet Brunnensteige VI, Teilgebiet 2, aus dem Jahr 2000 wurde komplett überarbeitet. Nun kann er nach einigen Änderungsvorschlägen durch den Gemeinderat ausgelegt werden. [...] (1/2)

11.12.2015
Südwest Presse

 

Kein "experimentelles Bauen" in der Brunnensteige in Zwiefalten

 

Der Entwurf des Bebauungsplans für das Baugebiet Brunnensteige VI, Teilgebiet 2, aus dem Jahr 2000 wurde komplett überarbeitet. Nun kann er nach einigen Änderungsvorschlägen durch den Gemeinderat ausgelegt werden.

 

Bei der Überarbeitung hat sich Städteplaner Clemens Künster am vorhandenen Bebauungsplan orientiert und will hier nach wie vor "kein experimentelles Bauen" zulassen. Er sprach sich für eine sinnvolle und angemessene Ortsgestaltung aus, die dennoch zeitgemäß in Farbgebung und Formen ist. [...] (2/2)

Foto: Wolfgang Lutz
Quelle: Künster A+S

10.12.2015
Schwäbische Zeitung

Ideen-Werkstatt bringt gute Vorschläge

 

Die Bürger von Ertingen, Binzwangen und Erisdorf haben am vergangenen Dienstagabend die Möglichkeit in der Ertinger Kulturhalle wahr genommen, aktiv ihre Ideen und Vorschläge für das gesamtstädtische Entwicklungskonzept einzubringen, das derzeit vom Büro Künster erarbeitet wird. (1/2)

10.12.2015
Schwäbische Zeitung

Ideen-Werkstatt bringt gute Vorschläge

 

Um den anwesenden Bürgern für ihre Mitarbeit genügend "Speck" zu bieten, hatte das Büro Künster schon die ersten Ergebnisse des Entwicklungskonzepts parat, auf das die Arbeitsgruppen aufbauen konnten. [...] Daten und Fakten wurden in einer klassischen Bestandsaufnahme zusammengetragen, die zeigten, welche Bereiche Bedarf an Veränderungen haben. [...]

 

Friedhelm Werner bat in einer Aufwärmrunde die sieben Arbeitsgruppen darum, Positives und Negatives aufzuschreiben, was ihnen zu "Denk ich an Ertingen" einfällt. Aus diesem Pulk von Antworten kristallisierten sich dann vier Arbeitsgruppen heraus, die ihre Ergebnisse vortrugen. Bürgermeister Jürgen Köhler bedankte sich bei den bei den Bürgern zum einen für ihre Mitarbeit und zum anderen für die guten Ergebnisse, die der Work-Shop erbracht hat. (2/2)

Foto: Dave Stonies
Quelle: Künster A+S

28.11.2015
Südwest Presse

 

Der Rat steht auf den "Typ Pfronstetten"

 

Neun Buswartehäuschen gibt es auf Pfronstetter Gemarkung, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zumindest für die Wartehallen in Huldstetten und Aichstetten besteht dringender Handlungsbedarf. [...] (1/2)

28.11.2015
Südwest Presse

 

Der Rat steht auf den "Typ Pfronstetten"

 

[Bürgermesiter] Teufel [denkt] an eine Holzbauweise "Typ Pfronstetten", die man sukzessive in allen Ortsteilen aufstellen könnte. Dazu stellte nun das Planungsbüro Künster im Gemeinderat eine Variante vor.

 

Diplom Ingenieur Helmut Walter und Julian Jakober setzen auf eine Mischung aus Moderne und ländlicher Raum. Auf einen Betonsockel, der schräg gesetzt wird, soll eine Vollholzkonstruktion im Blockhauscharakter aufgesetzt werden, natürlich mit heimischen Hölzern. Acrylelemente könnten an zwei Seiten eingelassen werden, die als Lichtspielelement fungieren. Das Dach könne einfach aufgesetzt werden und bekomme durch das schräge Bodenelement automatisch eine Neigung, sodass das Wasser abfließen kann. Alles in allem setzen die Planer für ein solches Wartehäuschen, das Bürgermeister Reinhold Teufel "von der Optik her sehr gut gefällt". [...] (2/2)

Foto: Dave Stonies
Foto: Dave Stonies

25.11.2015
Südwest Presse

Interesse an geballter Information

Es war ein Abend der geballten Informationen: Neues hörten 150 Dietenheimer
bei der Bürgerversammlung zum Projekt Textilstandort. Obschon bekannt,
interessierten auch die Pläne zur Stadtentwicklung. [...] (1/2)

25.11.2015
Südwest Presse

Interesse an geballter Information

[...] Stadtplaner Clemens Künster aus Reutlingen stellte in einer 45-minütigen
Präsentation die Kernpunkte der Stadtsanierung vor und zeigte in prägnanten
Bildern, wie sich das Stadtbild schon jetzt zum Positiven verändert hat. "Sie haben
eine wunderschöne Innenstadt", sagte er. Jetzt gehe es darum, weitere Perlen
herauszuarbeiten für eine durchgehende Perlenkette: Eingangspforten,
Baumportale, neue Straßen- und Gehwegbelage, Querungen, ein Radstreifen und
drei neue Plätze in der City mit Aufenthaltscharakter. (2/2)

Foto: Dave Stonies
Quelle: Künster A+S

07.11.2015
Südwest Presse

 

Neue Lonetalhalle in Westerstetten soll im Sommer 2018 fertig sein

Wie sieht die neue Lonetalhalle aus? Was kostet das Gebäude? Antworten bekamen etwa 150 Westerstetter während des Informationsabends mit Bürgermeister und Planern. [...] (1/2)

07.11.2015
Südwest Presse

 

Neue Lonetalhalle in Westerstetten soll im Sommer 2018 fertig sein

Im Sommer 2018, nach etwa eineinhalb Jahren Bauzeit, soll die neue Lonetalhalle fertig sein. Am Donnerstagabend haben der Westerstetter Bürgermeister Alexander Bourke, Stadtplaner Clemens Künster und Architekt Helmut Walter über das Vorhaben informiert. Etwa 150 Bürger waren in die alte Lonetalhalle gekommen, die nach Fertigstellung des
Neubaus in unmittelbarer Nachbarschaft abgerissen werden soll. [...] (2/2)

Siedlungsabstände Quelle: Künster A+S
Siedlungsabstände Quelle: Künster A+S

15.10.2015
General Anzeiger

Platz für Windkraft weit weg von den Dörfern


Gemeinde Hohenstein stellt den Standortvorschlägen des Regionalverbands eine
eigene Flächennutzungsplanung entgegen. [1/2]

15.10.2015
General Anzeiger

Platz für Windkraft weit weg von den Dörfern


»Und deshalb so viel Theater? Für zwei gelbe Flächen auf einer
Landkarte?« Stadtplaner Clemens Künster stellte den riesigen Aufwand bei der Suche
nach möglichen Standorten für die Windenergie ironisch selbst in Frage. Nach
mehrjähriger Arbeit und detaillierten Untersuchungen sind jetzt im
Flächennutzungsplan für die Gemeinde Hohenstein zwei solcher gelber Flächen definiert
– und zwar an Standorten, mit denen die Gemeinde sehr gut leben könne, betonte
Bürgermeister Jochen Zeller. [2/2]

Untere Wolfsgrube II/Kohel
Entwicklungsleitbild Hohenstein Quelle:Künster A+S

15.10.2015
General Anzeiger

Konzept für Bernloch

Die Dörfer zukunftsfähig zu machen – das ist in Hohenstein laut Bürgermeister Jochen Zeller eine Daueraufgabe. Ein erster Erfolg zeigt sich darin, dass die Einwohnerzahlen der Albgemeinde nach einem Tief im Jahr 2012 jetzt wieder steigen. [1/2]

 

15.10.2015
General Anzeiger

Konzept für Bernloch

Ein wichtiges Instrument auf diesem Weg soll das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) sein. Die Gemeinde Hohenstein beantragt jetzt die Aufnahme ins Förderprogramm mit allen Ortsteilen außer Oberstetten, dessen derzeit laufende Dorfentwicklung aus dem Landessanierungsprogramm gefördert wird.
Auch Bernloch soll jetzt vom Programm profitieren. Voraussetzung für den Antrag zur Aufnahme ist ein Ortsentwicklungskonzept, das für diesen Hohensteiner Teilort bislang fehlte. Martin Homm vom Planungsbüro
Künster stellte im Gemeinderat Aspekte daraus vor. [2/2]

 

Untere Wolfsgrube II/Kohel
Städtebaulicher Entwurf Untere Wolfsgrube II Quelle:Künster A+S

02.10.2015
General Anzeiger

 

Grundstücke verkleinert

Am nördlichen Ortsrand von Kusterdingen entsteht neuer Wohnraum für bis zu 450 Einwohner. Soltau: »Der vielfältigste und flexibelste Plan, den wir jemals hatten« (1/2)

Untere Wolfsgrube II/Kohel
Schattenstudie Untere Wolfsgrube II Quelle:Künster A+S

02.10.2015

General Anzeiger

 

Weil der Bebauungsplan für das Gebiet »Untere Wolfsgrube II/Kohl«
aktuellen Bedürfnissen nicht mehr entspricht, hat der Gemeinderat am Mittwoch eine neue, vom Reutlinger Planungsbüro Künster entworfene Variante beschlossen. Ihre »robuste städtebauliche Struktur« lasse alle möglichen Veränderungen zu, so Clemens Künster. Für die Erschließung des Gebiets soll im Haushalt 2016 eine Viertelmillion Euro veranschlagt werden.

 

Das große, rund acht Fußballfeldern entsprechende und komplett im Besitz der Gemeinde befindliche Areal soll in drei Abschnitten bebaut werden. Ziel des »vielseitigsten und flexibelsten Bebauungsplans, den wir jemals hatten«, ist es, zahlreiche Möglichkeiten für Bauherren, vom klassischen Einfamilienhaus – das mit 280 bis 400 Quadratmeter großen Grundstücken deutlich kleiner ausfällt als sonst – über Doppel- und Reihenhäuser bis zu Mehrfamilienhäusern, zu bieten, aber auch Flächen zu sparen, sagte Bürgermeister Jürgen Soltau. (2/2)

 

GVV LAB
Verwaltungsgebiet Laichinger Alb; Darstellung: Künster A + S

Schwäbische Zeitung

20. Juli 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Flächen gehen durch: Verbandsversammlung

stimmt für FlächennutzungsplanFortschreibung


Mehrheitlich hat der Gemeindeverwaltungsverband Laichinger Alb (GVV) in
seiner Verbandsversammlung den von den Gemeinden angemeldeten Flächen in
einer Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zugestimmt. Lediglich Westerheim
ging bei den Flächen an sich nicht mit. Einstimmig hingegen beschlossen die
fünf Mitglieder des GVV, dass der Flächennutzungsplan fortgeschrieben wird.

Die GVV-Mitglieder beauftragten das Stadtplanungsbüro Künster mit der
Ausarbeitung der Fortschreibung des Flächennutzungsplans.

GVV LAB
Darstellung: Künster A + S

Reutlinger General-Anzeiger
27. Juni 2015

Ideenwerkstätten für Bürger: Hausen und Wilsingen (1/2)

»Wie stellen wir uns unseren Stadtteil in Zukunft vor?«
Um diese Frage drehen sich die Dorfentwicklungskonzepte in Wilsingen
und Hausen, die jetzt erste konkrete Züge annehmen.

 

Ideenwerkstätten für Bürger: Hausen und Wilsingen (2/2)


Zu den Wünschen und den sich daraus ergebenden Themenschwerpunkten

sollen, so Bürgermeister Christoph Niesler, Arbeitsgruppen gebildet werden.

Eins der denkbaren Themen ist – je nachdem, was die Abende in den beiden

Orten bringen – beispielsweise die Frage nach Einkaufsmöglichkeiten.

Ein anderes könnten Konzepte zur Naherholung sein, die vor allem in Hausen
auf der Hand liegen. Die Lage an der Lauchert, so Clemens Künster, bringe
touristische Potenziale mit. In Wilsingen gibt es, wie Ortsvorsteher Franz
Vetter berichtet, schon recht konkrete Überlegungen: Der Musikverein und
die »Schlangafanger« wollen einen Aufzug im – dann barrierefreien –
Gemeindehaus einbauen. [...]

Mit dem Dorfentwicklungskonzept verbunden ist das Ziel, ins Entwicklungs-

programm Ländlicher Raum aufgenommen zu werden, das zusätzliche Anreize schafft.

 

Öffentliche und private Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden im alten
Ortskern werden vom Land ebenso finanziell unterstützt wie gewerbliche
Projekte, die der Zukunftssicherung dienen. Sowohl in Hausen als auch in
Wilsingen ist durchaus Interesse von privater Seite vorhanden, sagt
Stadtplaner Künster, der Sanierungswillige berät. [...]

Reutlinger Generalanzeiger

13. Juni 2015



Gemeinderat berät Windkraft-Pläne in Sonnenbühl

Der Klimaschutz und das Erreichen der Ziele der Energiewende wiegen für
den Sonnenbühler Gemeinderat schwerer als die Belange des Denkmalschutzes.
Mit eindeutiger Mehrheit hat das Gremium sich am Donnerstagabend dafür
ausgesprochen, das Verfahren zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für
die Windkraft im Flächennutzungsplan (FNP) fortzuführen.

Ulrich Thomas und Martin Homm vom Reutlinger Planungsbüro Künster,
das mit der Abwicklung des Verfahrens beauftragt ist, erläuterten
die wichtigsten Punkte, die den Umweltbericht, die Abstände zu bebauten
Gebieten  und Artenschutz betreffen.

Martin Homm ging dann noch kurz auf die Stellungnahmen der Nachbargemeinden
Engstingen und Lichtenstein ein, die sich vor allem auf die befürchtete
Beeinträchtigung des Landschafts- und Ortsbildes beziehen.
Mit dem Wegfall des südlichen Teilgebiets vergrößere sich der Abstand zum
Ortsrand von Großengstingen auf 2 500 Meter, erklärte Homm, »das ist das
Dreieinhalbfache des erforderlichen Abstands.« Die Lichtensteiner sorgten
sich in erster Linie um die Sicht aufs Schloss.

BPlan Vorentwurf
BPlan Vorentwurf; Darstellung: Künster A + S

Südwest Presse
08.05.2015

Infozentrum Hohler Fels beschlossen

[Einstimmig wurde der Bebauungsplan "infozentrum Hohler Fels" beschlossen].
Diskutiert wurde über eine Bundesstraßen-Zufahrt und die Entwicklung des
Areals rund ums Info-Gebäude. [1/2]

BPlan Vorentwurf
BPlan Vorentwurf; Darstellung: Künster A + S

 

 

Bürgermeister Michael Knapp schränkte ein: Es  gehe zunächst um den Bau

des Infozentrums. „Schritt eins ist maßgebend“;  Fragen der Verkehrsregelung

würden erst viel später geklärt werden. Dies unterstrich Stadtplaner Clemens Künster, der den Vorentwurf des Bebauungsplans präsentierte. „Wir müssen etwas in den Ring werfen. Dabei führen wir alle Argumente dieser atypischen Situation auf, um die Zulassung zu erwirken“, riet er dem Gemeinderat. [2/2]

Reutlinger Generalanzeiger

14. März 2015

 

Es geht um die Substanz

Hausens Ortsvorsteher Bernd Schäfer hat schon mal die Leerstände gezählt:
14 Gebäude, in denen keiner mehr wohnt, gibt es in Trochtelfingens kleinstem
Teilort. Mindestens. Genauere Ergebnisse sollen die kommenden Wochen bringen:
Dann steigen Ortschaftsrat und Bürger gemeinsam mit Stadtplaner Clemens
Künster ins Projekt »Dorfentwicklungskonzept« ein.

Den Startschuss gab Künster jetzt mit einer ersten Informationsveranstaltung –
nicht nur in Hausen, sondern auch in Wilsingen, wo parallel an der Zukunftsfähigkeit
des Dorflebens gearbeitet werden soll. Um bauliche Fragen rund um die Sanierung
geht es dabei genauso wie um soziale Aspekte.

 
Das Interesse war groß, dementsprechend voll die Mehrzweckhalle: Von 220

Hausenern kam fast jeder Vierte, um zu hören, was das Dorfentwicklungskonzept

und die damit einhergehende Möglichkeit, sich um Fördergelder aus dem

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zu bewerben, bringen soll und

kann. [...]

»Wenn der Ortskern stirbt, ist das Dorf wie eine hohle Nuss. Außenrum eine schöne

Schale, aber innen nur Leere«, zog Künster einen bildhaften Vergleich.

Süd Westpresse
18.Dezember 2014

Baugebiet "Am Erlenbach II" in Oberdischingen: Bis zu 25 neue Plätze

20 bis 25 neue Bauplätze werden in Oberdischingen erschlossen. Das Gebiet "Am Erlenbach II" wird rund zweieinhalb Hektar groß sein. Es fehlen nur noch eine Bodenuntersuchung und ein Erschließungsauftrag.

Als "kleines Christkindle" empfinde er die Nachricht, sagte Oberdischingens Bürgermeister Fritz Nägele am Dienstag im Gemeinderat: Bald wird es im Ort neue Bauplätze geben, 20 bis 25 an der Zahl. Im nächsten Jahr soll ein rund zweieinhalb Hektar großes Areal zwischen dem Gebiet "Am Erlenbach" im Westen, der Straße "Am Hägele" im Osten und der Höllgasse im Süden erschlossen werden, teilte der Bürgermeister im Gemeinderat mit.

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für das neue Baugebiet "Am Erlenbach II" seien geschaffen. So hätten sämtliche Grundstückseigentümer notarielle Kaufangebote unterzeichnet, das heißt, die Gemeinde kann die Grundstücke bei Bedarf erwerben. Mit dem Planungsbüro Künster in Reutlingen ist bereits ein Vertrag für die Bebauungsplanung abgeschlossen.

Was jetzt noch fehlt, ist eine Bodenuntersuchung. Der Gemeinderat muss diese beschließen, sie kostet rund 5400 Euro. Ebenfalls im Gemeinderat muss über den Ingenieurvertrag für die Erschließungsplanung und -durchführung gesprochen und entschieden werden.
Das Gelände ist abschüssig und von der Topographie her recht abwechslungsreich. Die alte Hofstelle an der Höllgasse, im Süden des Areals, muss weichen, auch der Schuppen mit Photovoltaikanlage auf dem Dach; die Gemeinde sei sich mit dem Eigentümer über den Verkauf einig.

Südwestpresse
18. November 2014 (2/2)

 

Im Wesentlichen geht es um die Stärkung des Ortskerns. Erarbeitet wurde unter Einbindung der Bürger eine Konzeption zur Strukturverbesserung. Mitarbeiter des Büros sind durch den 1218 Einwohner zählenden Stadtteil gegangen, haben Baulücken, Leerstände und städtebauliche Missstände fotografiert und dokumentiert.

 

Positiv bewertet wurde, dass Kinder in Spielberg bis zum Schulalter durch eine Tagesstätte betreut und Senioren in einem modernen Pflegeheim versorgt werden können – wobei seniorengerechte Wohnungen in der Ortsmitte ein gutes Zusatzangebot wären. 95 Gewerbebetriebe – die meisten im Gebiet "Härte" – schaffen Arbeitsplätze. Die Nahversorgung ist mit einem Metzger und einer Bäckerei gesichert. Was fehlt, ist ein Lebensmittelgeschäft. "Ein Hofladen könnte die Lücke teilweise schließen", wird vom Büro Künster angeregt. Es gibt in dem Stadtteil neun Nebenerwerbsbauern – davon drei mit Viehhaltung –, aber keinen Haupterwerbslandwirt mehr.

 

Das besondere Augenmerk der Reutlinger galt Baulücken, leer stehenden Häusern und Scheunen sowie städtebaulichen Missständen. 89 Plätze seien baureif, die meisten in den Wohngebieten "Struth" und "Unteres Lehen" – insgesamt eine Fläche von 7,1 Hektar. Bürgermeister Feeß zuckte in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mit den Achseln: "Die voll erschlossenen Grundstücke sind fast ausschließlich in privater Hand". Damit seien der Kommune die Hände gebunden. Die Stadt verfüge lediglich im Baugebiet "Schwarzwaldstraße" über drei Grundstücke, die sich für eine Einzelbebauung eignen.

 

Schwarzwälder Bote
05. Dezember 2014

Sondergebiete für Biogasanlagen und großflächigen Handel

Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Sulz/Vöhringen stand am Donnerstag auf der Tagesordnung des gemeinsamen Ausschusses im Sulzer Bürgersaal. [...]

Der seit dem 30. Dezember 2009 rechtskräftige Flächennutzungsplan soll in Teilbereichen fortgeschrieben werden. Bereits am 1. Februar 2012 hatte der Ausschuss einen Aufstellungsbeschluss für Entwicklungsflächen gefasst, die sich zwischenzeitlich aber wieder verändert hatten. In dieser Sitzung galt es nun, diesen Beschluss aufzuheben und einen neuen Aufstellungsbeschluss für die Entwicklungsbereiche der Gemarkungen Sulz, Bergfelden, Mühlheim, Vöhringen, Wittershausen und Fischingen zu fassen.

Martin Homm vom Stadtplanungsbüro Künster in Reutlingen stellte die einzelnen Fortschreibungen vor und erläuterte sie dem Gremium eingehend. [...]

Schwäbische Zeitung
04.Dezember 2014 (1/2)

Schöner leben in Breithülen

Es kann losgehen: Mit dem jüngst von Heroldstatts Gemeinderäten beschlossenen Bebauungsplan für Breithülen fällt auch der Startschuss für die Sanierung und Modernisierung der denkmalgeschützten Häuser im Ort. Die Eigentümer sollen mit Fördergeld von Land und Gemeinde in Höhe von 666.666 Euro unterstützt werden.

Mit dem Bebauungsplan will die Gemeinde Heroldstatt in ihrem im Januar 2011 eingemeindeten Teilort ein wesentliches Ziel verfolgen: Die Häuser sollen privatisiert und weiterentwickelt werden, ergänzte Ulrich Oberdorfer. Die 64 Gebäude gehörten noch bis vor wenigen Monaten größtenteils der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit Hauptsitz in Bonn.

Das liegt daran, dass es sich bei der Siedlung Breithülen um einen ehemaligen Militärstützpunkt handelt. Nachdem der Truppenübungsplatz Münsingen vor einigen Jahren aufgegeben worden war, verließen auch die Soldaten ihren Stützpunkt. Zurück blieben die leer stehenden Gebäude, die die Bundesanstalt vermietete.

Erst in den vergangenen Monaten konnte diese immer mehr Wohnhäuser verkaufen. Mittlerweile befinden sich 14 Gebäude in Privathand. „Dass es so viele Interessenten gibt, hätte ich nicht gedacht“, sagte Gemeinderat Dietmar Frenzel überrascht. Denn die 64 Gebäude sind nicht alle im besten Zustand: 24 weisen geringe bis mittlere Schäden und 22 schwerwiegende Schäden auf. Das ergab eine Studie des Stadtplanungs- und Architekturbüros Künster aus Reutlingen, das seit mehr als eineinhalb Jahren mit dem Bebauungsplan beschäftigt ist. Die Stadtplaner hatten die Gebäude allerdings nur von außen beurteilt. „Wenn ein Haus einen guten Eindruck macht, aber alte Fenster und eine alte Heizung besitzt, können die Besitzer ebenfalls Fördergeld beantragen“, fügte Stadtplaner Martin Homm hinzu.

Schwäbische Zeitung

04.Dezember 2014 (2/2)

 

Weil die 64 Häuser unter Denkmalschutz stehen, waren Sanierungen oder Modernisierungen früher nur unter strengen Auflagen möglich. „Das wird jetzt leichter sein“, sagte Stadtplaner Clemens Künster. Denn nun gebe es den Bebauungsplan, mit dem die Bauvorschriften in diesem Gebiet nun im Detail festgelegt werden. Außerdem nehme nun der bürokratische Aufwand ab. „Bisher war das Regierungspräsidium zuständig, nun ist es die Untere Denkmalbehörde in Ehingen“, ergänzte Clemens Künster.


Bisher will allerdings nur ein Gebäudeeigentümer mit Hilfe des Fördergelds sein Haus sanieren und modernisieren lassen, informierte der Bürgermeister. Deshalb appellierte er an die in der Gemeinderatssitzung anwesenden Zuhörer: „Macht Werbung, gebt das weiter. Dann unterstützen wir die Eigentümer auch bei der Sanierung.“


Bis Ende 2019 müssen die Anträge auf Fördergeld gestellt werden. Eine Verlängerung der Förderzeit sei nur dann sinnvoll, wenn regelmäßig Geld aus dem Fördertopf benötigt wird, betonte Clemens Künster: „Es ist ungünstig, wenn fünf Jahre lang nichts passiert und dann der Antrag auf Verlängerung der Förderung gestellt wird.“

 

Bild St Johann
Hülenplatz Darstellung: Künster A+S

Süd Westpresse
30. Oktober 2014 (1/2)

Aus Hüle wird ein Hülenplatz

Um die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Oberstetten mit Hülenplatz ging es in der [Gemeinderatsitzung]. "Es geht darum, die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts fortzusetzen", erläuterte Bürgermeister Jochen Zeller. Vieles werde sich wiederholen, von der Gestaltung her habe man sich auf den Platz an der Hüle konzentriert. [...]

 

Süd Westpresse
30. Oktober 2014 (2/2)

 

Genauer in die Details gingen anschließend die Planer ein. So erläuterte Fabian Kiesel vom Büro Pirker und Pfeiffer den straßenbaulichen Aspekt. [...]

 

Auf Anregung der Bürgerschaft hin werde man doch eine Bushaltebucht vorsehen, gegenüber dem Hülenplatz. Über dessen Gestaltung hatte sich Städteplaner Clemens Künster Gedanken gemacht. Man werde aus der jetzigen Hüle einen Platz machen, der die Form der jetzigen Wasserfläche widerspiegele. Der Platzbereich werde mit farbigem Asphalt gestaltet, eine Umrandung aus Cortenstahl erhalten. Der Platz soll durch "Brücken" aus Terrazzo und Betonwerkstein zugänglich gemacht werden.

Südwest Presse
11. Oktober 2014

 

Planer raten von Zusatz-Anschluss für "Gansweidäcker" in Dellmensingen ab

 

Der Dellmensinger Ortschaftsrat wünscht für das Neubaugebiet "Gansweidäcker" noch einen Anschluss an die Kreisstraße. Das bringe nichts, warnen Fachleute - außer zusätzlichem Lärm und mehr Kosten.

 

Die Idee klingt so einfach: Das neue Dellmensinger Baugebiet "Gansweidäcker", zwischen nördlichem Ortsrand und Sportgelände, bekomme einen Anschluss zur Kreisstraße K 7374. Dadurch würden die bestehenden Wohngebiete vom zusätzlichen Verkehr entlastet, führte Ortschaftsrat Reinhard Härle (Freie Wähler) in der Sitzung des Gremiums an. Damit der Alb-Donau-Kreis einer  weiteren Zufahrt zustimmt, werde der Anschluss "Krätzenhalde" zum Sportgelände geschlossen. Wenn man diesen Vorschlag mit Nachdruck vertrete, werde der Landkreis schon zustimmen, schloss Härle seinen Vortrag. Anlass: Der Ortschaftsrat beriet über den Entwurf des entsprechenden Bebauungsplans.

 

Doch Städteplaner Clemens Künster aus Reutlingen und Christian Erb vom Ulmer Büro Wassermüller brauchten nicht lange, um von Härles Vorschlag abzuraten. "Auch wenn sie aus der Hüfte geschossen ist, betrachte ich die Idee sehr kritisch", sagte Künster.

Südwest Presse
01. August 2014

 

Neues Gebiet mit 66 Bauplätzen in Dellmensingen

 

Dellmensingen erschließt in den "Gansweidäckern" Bauland für rund 180 Menschen. Der Ortschaftsrat hat über die Zufahrt diskutiert.

 

Auf der Suche nach Bauland sind die Planer im Nordosten des größten Erbacher Teilorts fündig geworden: in den "Gansweidäckern". Dafür lag dem Dellmensinger Ortschaftsrat am Mittwoch der Vorentwurf vor. "Ein sehr gutes Wohngebiet ohne Einschränkungen", stellte Lärmschutzgutachter Wolfgang Loos fest.

 

Das Gebiet umfasst rund 66 Bauplätze, erläuterte Martin Homm vom Reutlinger Büro Künster.
Damit bietet es hochgerechnet Platz für rund 180 Menschen. Im Vorentwurf vorgesehen: Grundstücksgrößen von 550 bis 650 Quadratmetern, zwei Vollgeschosse, Traufhöhen von 6,50 Meter, zur freien Landschaft 4,50 Meter, Dachneigung 15 bis 45 Grad, Einzel- und Doppelhäuser, bei Bedarf einige Reihenhäuser, für das Hauptgebäude alle Dachformen außer Flachdach. [...]

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